Anzeigenpreise: Kosmetikindustrie warnt vor überzogenen Forderungen

Montag, 01. September 2008

Der VKE-Kosmetikverband, Berlin, hält die heute veröffentlichten Anzeigenpreise für das Jahr 2009 für gerade noch vertretbar, geht aber dennoch von einem Rückgang der Werbeinvestitionen aus. "Eine durchschnittliche Steigerung der Anzeigenpreise um 2,1 Prozent ist angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Gesamtlage an der Grenze des Vertretbaren", sagt Geschäftsführer Martin Ruppmann. Das gelte aber nicht für alle Titel gleichermaßen. Ruppmann: "Die Verlage sollten wissen, dass überzogene Forderungen - auch bei Einzeltiteln - hier kontraproduktiv wirken. Noch mehr als bisher werden die Kunden auf ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis achten und in die Titel investieren, die sich als echte Outstanding Performer erwiesen haben." Für das Geschäftsjahr 2009 rechnet der VKE-Kosmetikverband aktuell mit eher zurückhaltenden Marketing- und Werbeinvestitionen. Der VKE repräsentiert die Unternehmen des mittleren und gehobenen Kosmetiksegments. mh

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