Angriff auf Apple: Microsoft plant eigene Ladenkette

Freitag, 13. Februar 2009
Der Softwarekonzern steigt ins Retail-Geschäft ein
Der Softwarekonzern steigt ins Retail-Geschäft ein

Der Redmonder Softwarekonzern Microsoft will seine Produkte künftig in eigenen Shops verkaufen. Damit treten die Redmonder in die Fußstapfen von Erzfeind Apple, der seinen ersten Laden bereits 2001 eröffnet hat. Für ihr Vorhaben engagierten die Redmonder David Porter, einen früheren Manager des US-Handelsriesen Wal-Mart. Porter soll als Corporate Vice President die Microsoft-Ladenkette aufbauen.

Porter wird seine neue Stelle bereits in der nächsten Woche antreten und direkt an Microsoft-COO Kevin Tuner berichten. Zuletzt verantwortete Porter den weltweiten Produktvertrieb beim Filmstudio DreamWorks.

Bislang verkauft Microsoft seine Produkte über Händler oder Computerhersteller, die die eingebaute Software gleich mitliefern. Wie viele eigene Läden der Software-Gigant plant, und ob es auch in Deutschland welche geben wird, stehe noch nicht fest. Einen Zeitplan und Einzelheiten festzulegen, sei Aufgabe Porters, erklärte Microsoft. jm
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