Alter Schwede: Fiat fährt VW auf Google Maps in die Parade

Freitag, 18. Mai 2012
Ganz schön frech: Fiat foppt Volkswagen
Ganz schön frech: Fiat foppt Volkswagen
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Dass Fiat den Autoriesen Volkswagen ärgern kann, kommt selten genug vor. In Schweden ist das der italienischen Traditionsmarke jetzt allerdings gelungen. Dafür reichte ein vor der schwedischen Konzern-Niederlassung in Södertäljeparkt geparkter Fiat 500. Dass sogar internationale Medien wie "Krone.at" und "Spiegel Online" über den knallroten Flitzer berichten, hat einen guten Grund:  Denn kurz nachdem der Wagen vor der VW-Zentrale geparkt wurde, kam ein Google-Street-View-Auto vorbei - und lichtete das VW-Gebäude für die Ewigkeit ab. Damit wird das Bild eine ganze Weile im Netz stehen und jedem angezeigt, der nach VW Schweden sucht. Das dürfte die schwedischen VW-Mitarbeiter ärgern. Allerdings nicht nur diese. In der deutschen VW-Zentrale in Wolfsburg wird man sich ebenfalls verwundert die Augen reiben. Bisher waren die Deutschen von den Italienern gelegentlich beim Fußball vorgeführt worden, aber doch nicht beim Automarketing. Doch was Fiat da gelungen ist, ist ein Marketingstreich der besonderen Klasse. Nach einem zufälligen Ereignis jedenfalls sieht das alles nicht aus. Woher sollte ein Fiat-Fahrer wissen, wann das Google-Street-View-Auto an der Konzernzentrale vorbei kommt? Wieso konnte an der Stelle die rote Knutschkugel überhaupt halten?

Bei Fiat gibt man sich genauso unschuldig wie bei Google. Freuen über den Coup werden sich die Italiener dennoch. Hinter verschlossenen Türen natürlich. Schließlich ist das Google-Street-View-Auto noch eine Weile unterwegs. Und es gibt noch so viele Konzernzentralen von Wettbewerbern auf der Welt, vor denen auch ein Fiat 500 parken kann. mir
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