Allianz will junge Menschen für Versicherungsthemen gewinnen

Mittwoch, 07. Dezember 2011
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Es erstaunt wenig: Für junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren sind Versicherungen alles andere als sexy.  Das will die Allianz jetzt ändern. Der Münchner Versicherungsriese setzt dabei auf eine Mischung aus PR-Arbeit, Youtube-Videos und neuen Produkten.

Die Hürden für die Überzeugungsarbeit sind freilich hoch. Die jungen Erwachsenen haben kaum Interesse an privater Haftpflicht oder Berufsunfähigkeit. Das fand jetzt eine aktuelle Untersuchung der GfK im Auftrag der Allianz heraus. Danach finden nur 35 Prozent der Befragten eine Privat-Haftpflicht für wichtig, den Schutz gegen Berufsunfähigkeit nur 17 Prozent, eine private Rentenversicherung halten gar nur 13 Prozent für wichtig. Das spiegelt sich auch in den Versicherungsabschlüssen wider. Laut FMDS-Finanzmarktstudie 2010 besitzen etwa weniger als ein Drittel der jungen Zielgruppe eine private Haftplichtversicherung. Gegen die Berufsunfähigkeit schützen sich gerade mal 6,5 Prozent. "Das müssen wir ändern, indem wir den jungen Menschen auf neuen Kommunikationswegen mit mehr Engagement, Empathie und auf Augenhöhe begegnen", sagt Bernd Heinemann, Vorstand Markenmanagement der Allianz Deutschland. 

Einer dieser neuen Wege heißt Linda, ist 20 Jahre alt und Auszubildende bei der Allianz in Berlin. Die angehende Versicherungskauffrau erklärt in kurzen Videos, warum die Angebote der Assekuranzen wichtig sind. Zu sehen sind die Clips auf Youtube und einer neuen Videoplattform zu den Themen Risiko und Sicherheit. Zudem überarbeitet der Versicherungskonzern sein Produktportfolio für junge Menschen, etwa bei den Reiseversicherungen oder bei Angeboten, die Schutz bei längeren Auslandsaufenthalten bieten sollen. 

Die Video-Clips mit Linda hat The Beauty Aside in Köln realisiert. Regie führte Isabel Prahl. Idee, Konzeption und Projektmanagement verantwortet Molthan van Loon Communications in Hamburg. mir
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