Allianz übernimmt im Krisenfall Kommunikationskosten

Mittwoch, 26. September 2012
Im Ernstfall sind Krisenkommunikationsexperten gefragt
Im Ernstfall sind Krisenkommunikationsexperten gefragt
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Krisenfall Allianz Kommunikationskosten AGCS Ölpest



Die Allianz ist unter die Reputationsversicherer gegangen. Im Krisenfall übernimmt sie die Kosten der Kommunikation. Allerdings nur, wenn der Kunde auf die Agenturen Brunswick, CNC oder Hill+Knowlton Strategies zurückgreift. Die Police "Allianz Reputation Protect" deckt die Kosten für strategische Beratung und Kommunikationsmaßnahmen ab, zudem für taktische Aktionen wie Medienbeobachtung, Pressearbeit oder Anzeigenschaltung. Der Deckungsrahmen liegt nach Angaben des Industrieversicherers Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) bei bis zu zehn Millionen Euro. Das Angebot richte sich vor allem an größere Mittelständler, die keine eigene große Kommunikationsabteilung haben und/oder im Krisenfall nicht auf ein weltweites PR-Netzwerk zurückgreifen können. Mit Vertragsabschluss erhält zudem jedes Unternehmen eine Analyse des Medienforschungsinstituts Media Tenor, das die individuellen Imagesituation ausgewertet.

Als Krisenfälle werden Ereignisse definiert, gegen die sich Unternehmen bereits abgesichert haben sollten, darunter beispielsweise Fabrikexplosionen, Flugzeugabstürze, Schiffshavarien, eine Ölpest oder einen Managementskandal. fo
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