Alcopops: Aufregung um vermeintlichen Kuhhandel mit Künast

Mittwoch, 03. März 2004

Bei den Spirituosenherstellern gibt es trotz anderslautender Meldungen derzeit keine konkreten Pläne für eine Aufklärungskampagne über Alkoholmissbrauch, wenn Verbraucherministerin Renate Künast im Gegenzug auf die Sondersteuer für Alcopops verzichtet. Für Aufregung hatten Zeitungsmeldungen gesorgt, die einen entsprechenden Kuhhandel andeuteten. Danach hätte sich die Industrie bereit erklärt, eine Anti-Alkohol-Kampagne zu finanzieren. Möglich ist Aufklärungsarbeit zum Thema Alkoholmissbrauch dennoch. In einer gemeinsame Arbeitsgruppe mit der Bundesregierung und den Verbänden werden seit langem entsprechende Maßnahmen und Kampagnen für die kommenden Jahre erörtert. ork

Mehr zum Thema in der aktuellen Ausgabe von HORIZONT am 4.März 2004.
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