Alberto macht weiter

Montag, 23. Februar 1998

Das Kölner Landgericht hat entschieden: Das Tiefkühlkost-Unternehmen Freiberger in Berlin darf für seine Marke Alberto einen bestimmten TV-Spot nicht mehr schalten – wegen der angeblichen italienischen Herkunft der Pizza. Aufgrund der grundsätzlichen Bedeutung will das Unternehmen nun in zweiter Instanz geklärt wissen, ob die Werbeaussagen wettbewerbsrechtlich unbedenklich sind. Während dessen will Freiberger die Alberto-Werbung in Form von TV-Werbung und Großflächenplakaten weiter fortführen – mit einem deutlich höheren Werbebudget als 1997. So werden etwa ab März auch die neuen TV-Spots für die Produktlinie Panino Alberto gelauncht. Betreuende Agentur ist Serviceplan, München, Produktionsfirma ist Viva Film in München. Bei dem verbotenen Commercial handelt es sich ohnehin um einen Spot, der seit einem halben Jahr nicht mehr on air ist.
Meist gelesen
stats