ACTA: Innovationen heizen Technik-Markt an

Donnerstag, 12. Oktober 2006
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ACTA Computer Bild


Das Interesse der Deutschen an technischen Innovationen ebbt nicht ab. Wie aus der aktuellen Allensbacher Computer- und Technik-Analyse ACTA 2006 hervorgeht, steigt die Nachfrage ungeachtet der hohen Verbreitung von PCs, Handys und DSL-Internetanschlüssen weiterhin an. Danach ist das Potenzial heute sogar größer als vor zehn Jahren. So planen derzeit 34 Prozent der Deutschen die Anschaffung eines Handys. 1996 waren es nur 2 Prozent. Wachstumsgrenzen sind auch bei der Web-Nutzung nicht in Sicht. Jeder Zehnte hat derzeit die Absicht, sich der Onlinergemeinde anzuschließen. Das sind 2 Prozentpunkte mehr als damals. Auf gleichem Niveau bewegt sich die Nachfrage nach Computern. So erwägen heute 12 Prozent der Deutschen den Kauf eines PCs - genau wie Mitte der 90er Jahre.

Die ungebremste Konsumlust überrascht, denn die Marktpenetration hat dramatisch zugenommen. So ist der Anteil der PC-Besitzer seit 1996 von 32 Prozent auf 80 Prozent gestiegen. Der Anteil der Surfer hat sich auf 67 Prozent versiebenfacht, der der Handynutzer liegt mit heute 87 Prozent gar um ein Zehnfaches höher als damals.

Die nahezu lückenlose technische Versorgung der Verbraucher legt nahe, dass das erwartete Wachstum vor allem von Substitutionskäufen getragen wird. Dabei spielen insbesondere qualitative Upgrades sowie zielgruppenspezifische Angebote eine Rolle.

Kaum Bewegung gibt es bei den Reichweiten der Techniktitel. Die mit Abstand größte PC-Zeitschrift bleibt "Computer Bild" mit 3,3 Millionen Lesern, gefolgt von "Chip" (1,6 Millionen) und "PC Welt" (1,5 Millionen). Auch bei den Gaming-Titeln hat mit "Computer Bild Spiele" ein Springer-Titel die Nase vorn. Mit 50,1 Millionen Lesern bleibt die Reichweite aller Technik-Titel nahezu stabil. mas

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