HORIZONT vor 9 Acht Dinge, die Sie heute morgen wissen sollten

Montag, 24. November 2014
Springer wurde vom BND ausspioniert
Springer wurde vom BND ausspioniert
© ASV

In vielen deutschen Städten eröffnen in dieser Woche die traditionellen Weihnachtsmärkte. Wir versüßen Ihnen die Zeit bis zum ersten Glühwein des Jahres mit den wichtigsten Nachrichten an diesem Morgen.
1. "Bild" legt sich mit BND an. Am Wochenende wurde bekannt, dass Axel Springer von 1958 bis 1964 vom Bundesnachrichtendienst ausspioniert wurde. Die "Bild"-Zeitung will den Geheimdienst nun auf Herausgabe sämtlicher Akten verklagen. 2. Banner statt Bomben. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will mehr Geld für Werbung ausgeben. Nach Informationen des "Spiegel" soll der Werbeetat der Bundeswehr im kommenden Jahr um 18 Prozent steigen.

3. EU nimmt Google ins Visier. Das EU-Parlament will offensichtlich Suchmaschinen von anderen kommerziellen Diensten im Internet trennen. Ein entsprechender Antrag, der nach Informationen der "Financial Times" derzeit vorbereitet wird, zielt in erster Linie auf eine Entflechtung von Google.

4. "Kollektives Selbstmordverhalten". Im HORIZONT-Interview spricht Marcello Maggioni, Geschäftsführer Consumer Business von Vodafone, über die Bedeutung von Content-Marketing und Service sowie den ausufernden Preiskampf im Mobilfunk.

5. Google testet Paid Content. Mit dem Dienst "Contributor" versucht sich der Internetkonzern an einem Bezahlmodell für Online-Medien. Zum Start nehmen zehn US-Websites an dem Test teil.

6. Facebook gibt exklusive Einblicke. Das soziale Netzwerk analysiert für Unternehmen die Meinungen von Nutzern. Für das Programm wurden laut Adweek aber nur einige wenige Werbungtreibende ausgewählt, die bei Facebook regelmäßig hohe Budgets investieren.

7. Uber will neue Spielregeln. Der Mitfahrdienst hat Reformvorschläge für den deutschen Taximarkt vorgelegt. So seien Ortskenntnisse mittlerweile ebenso überflüssig wie ein regelmäßiger Gesundheitscheck für Fahrer. In Spanien haben unterdessen wütende Taxifahrer einen Mitarbeiter von Uber angegriffen.

8. Bei Yo-Ki geht der Ofen aus. Der umstrittene Franchisenehmer von Burger King muss seine ersten Filialen schließen, weil der Nachschub ausbleibt. RTL berichtet heute Abend in der Sendung "Team Wallraff - Reporter prüfen nach" erneut über Misstände in den von Yo-Ki betriebenen Restaurants.

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