HORIZONT vor 9 Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

Montag, 23. November 2015
HORIZONT vor 9 präsentiert die Top-News am Morgen
HORIZONT vor 9 präsentiert die Top-News am Morgen
© dfv

Guten Morgen aus Frankfurt! Jetzt ist er also da, der erste Schnee des Winters. Doch hier in der schönsten Stadt am Main ist von "Jürgens" Flocken kaum etwas übrig geblieben. Nachhaltiger sind dagegen unsere Top-News am Montagmorgen - mit denen wir Ihnen einen guten Start in die Woche wünschen.
1. NDR erntet Spott und Kritik für den ESC-Rückzug von Xavier Naidoo. Am Samstag hat der NDR die Teilnahme von Xavier Naidoo am Eurovision Song Contest zurückgezogen. Spott und Häme bleiben. Gegenüber der "Welt am Sonntag" übt ARD-Programmchef Volker Herres Kritik: "Ich hätte es begrüßt, wenn diese Diskussion ARD-intern hätte geführt werden können, bevor mit der Nominierung Fakten geschaffen wurden." Nun stellt sich die Frage: Wer soll jetzt beim ESC für Deutschland antreten? 2. Gut getarnt.  Der überwiegende Teil der Kinder und Jugendlichen kann offenbar nicht zwischen Google-Werbung und den eigentlichen Suchergebnissen unterscheiden. Nur jeder dritte Teenager erkennt den Unterschied. Was Googles Finanzchef freut, dürfte bei Verbraucherschützern nicht gut ankommen.

3. Verbands-Debatte geht weiter. GWA-Chef Wolf Ingomar Faecks hat kürzlich einen Dachverband für die Kommunikationsbranche gefordert. GPRA-Chef Uwe Kohrs hält davon wenig. In seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online erläutert er, warum: "Wir brauchen keine aufgeblähte Struktur, sondern mehr Tempo."

4. Finanzdienstleister verringern den Werbedruck. Die Finanzdienstleister investieren seit 2012 weniger in die Werbung. Vor drei Jahren lagen die Ausgaben bei 1,3 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Minus von fast 9 Prozent. In den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres haben die Unternehmen brutto sogar nur 992 Millionen Euro ausgegeben, ein Rückgang von einem Prozent. Ein Beispiel für die Gesamtentwicklung ist die Commerzbank.

5. Warum Multichannel-Netzwerke wichtig für TV-Sender sind. Wie können TV-Unternehmen junge Zuschauer erreichen, die aus dem klassischen Fernsehen abwandern? Zum Beispiel über Youtube. Multichannel-Netzwerke (MCN) haben sich auf die Erstellung von Youtube-Content spezialisiert. Auch Pro Sieben Sat 1 unterhält mit Collective Studio 71 ein eigenes MCN. Welche Bedeutung diese für TV-Sender haben, erklärt Studio71-Manager Ronald Horstman im Video-Interview mit HORIZONT Online.

6. Was das Pippi-Langstrumpf-Urteil für Markeninhaber bedeutet. Vergangene Woche entschied der Bundesgerichtshof (BGH), dass der Discounter Penny mit einem Karnevalskostüm, das an die berühmte Kinderbuchfigur erinnerte, nicht gegen Urheberrecht und Lizenzierungspflicht verstoßen hat. Im Gespräch mit HORIZONT Online erörtert der Urheberrechtsexperte Clemens Rasch die Folgen für Marken- und Rechteinhaber.

7. Das sind die meistgeteilten Werbevideos des Jahres. Das Jahr hat zwar noch vier Wochen, der Social-Video-Vermarkter Unruly stellt trotzdem bereits jetzt die meistgeteilten Werbevideos des Jahres vor. Der Spitzenreiter - "Friends Furever" von Google - setzt sogar eine neue Bestmarke unter den meistgeteilten Werbevideos aller Zeiten.

8. Kai Diekmann: "Tatort"-Leiche als Flüchtlingshelfer. Nicht einmal 30 Sekunden hat der Auftritt des "Bild"-Chefs als Leiche im gestrigen Lindholm-"Tatort" gedauert. Deutlich langfristiger ist sein Engagement in der realen Welt. Wie Diekmann in der türkischen Zeitung "Hürryet" publik machte, hat er eine syrische Flüchtlingsfamilie bei sich zu Hause aufgenommen. Auslöser für die Entscheidung sei ein Ereignis während seines Sommerurlaub im türkischen Bodrum und auf der griechischen Insel Leros gewesen, so Kress.de.
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