HORIZONT Vor 9 Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

Montag, 20. März 2017
Foto: Ingo Rentz

Guten Morgen aus Frankfurt. Heute öffnet in Hannover die Cebit ihre Tore für Besucher. Auf der wichtigsten Digitalmesse für die Industrie stehen in diesem Jahr unter anderem das Internet der Dinge und die umfassende Digitalisierung zahlreicher Branchen im Mittelpunkt.  Wir wünschen einen guten Start in die Woche! 

1. Serviceplan baut Vorsprung im Ranking der inhabergeführten Agenturen aus

Die Serviceplan-Gruppe bleibt die unangefochtene Nummer 1 im Ranking der größten inhabergeführten Agenturen. Der Münchner Verbund mit den drei großen Säulen Serviceplan, Mediaplus und Plan.Net konnte seine führende Position sogar noch ausbauen. Mit einem Plus von fast 12 Prozent steigerte das Team um CEO Florian Haller den Honorarumsatz in Deutschland auf nunmehr 279,49 Millionen Euro. Die Nummer 2 Jung von Matt büßt dagegen knapp 10 Prozent auf 69,92 Millionen Euro ein. 

2. Facebook geht gegen TV-Vermarkter in die Offensive

TV-Vermarkter und Mediaagenturen werfen Facebook gerne vor, keine belastbaren Zahlen zu Reichweite und Wirkung der Werbung in dem sozialen Netzwerk zu liefern. Facebook-Manager Jin Choi geht nun mit einem offenen Brief an die Vermarkter in die Offensive - und wirft diesen seinerseits mangelnde Dialogbereitschaft vor. "Eine Lösungsbereitschaft auf der Seite der TV-Vermarkter ist nicht erkennbar", kritisiert er die schwierige Kooperation mit IP Deutschland, SevenOne Media & Co. 

3. Uber-Präsident Jeff Jones schmeißt nach sieben Monaten hin

Der Fahrdienstvermittler Uber kommt nicht aus den Schlagzeilen. Präsident Jeff Jones, Nummer zwei hinter Uber-Chef Travis Kalanick, kehrt dem Unternehmen nach nur sieben Monaten den Rücken. Die Gründe sind unklar. Gegenüber dem Tech-Blog Recode erklärte er: "Es ist klar, dass die Überzeugungen und Ansätze, die meine Karriere bestimmt haben, nicht vereinbar sind mit dem, was ich bei Uber gesehen und erlebt habe."

4. Britische Regierung stoppt Werbung bei Youtube

Google hat erneut Ärger wegen Werbung in fragwürdigen Umfeldern. Die britische Regierung hat Ende vergangener Woche Google-Manager zum Gespräch gebeten, nachdem Werbung für Regierungsorganisationen wie die Royal Navy bei Youtube in extremistischen Umfeldern aufgetaucht war. Das berichtet Business Insider. Auch Unternehmen wie L'Oréal, McDonald's, Audi, "The Guardian" und die Mediaagentur Havas haben Werbung bei Google und Youtube vorerst ausgesetzt. 

5. Studie: Social Media und neue Technologien fördern Narzissmus

Durch die häufige Nutzung neuer Technologien sind Millennials deutlich narzisstischer geprägt als andere Generationen. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie der Digitalagenturgruppe Syzygy. Demnach bestehe ein klarer kausaler Zusammenhang zwischen dem Narzissmus-Level der Millennials und ihrer Nutzung von Selfies, sozialen Netzwerken und On-Demand-Apps wie Netflix und Lieferheld. 

6. Über den Beitrag der Werbeindustrie zum Erfolg von Donald Trump

Die Kriegserklärung von Donald Trump an die Medien hat weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Denn mit seinen Eskapaden sorgt der US-Präsident bei den Online-Medien für Reichweitenrekorde - und sprudelnde Werbeerlöse. Aus Sicht von Ralf Heller, Vorstand der Virtual Identity AG, hat diese Entwicklung allerdings auch Nachteile. In seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online erklärt er das Dilemma der Medien - und nimmt auch die Werbeindustrie in die Pflicht. 

7. Wie Otto digitale Kanäle für Branding nutzt

2016 castete die Agentur Jung von Matt für Otto mit Schlagerstar Ricardo ein Testimonial, das zwar fürchterlich singt, in puncto Werbewirkung für das Versandhaus jedoch ein echter Volltreffer war. Die Kampagne stehe exemplarisch für die Art und Weise, wie man digitales Branding betreiben wolle, sagt Kerstin Pape, Bereichsleiterin Online-Marketing bei Otto, im Video-Interview mit HORIZONT

8. Deshalb gibt es bei BBDO so viele weibliche Führungskräfte

Wohl wenige Agenturchefs treiben das Thema Frauenförderung so konsequent voran wie der seit 2001 amtierende BBDO-Chef Andrew Robertson und sein kreativer Gegenpart David Lubars. Wie sie das tun, erklärte Robertson im Interview mit HORIZONT beim Omniwomen Summit in Berlin. 

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