HORIZONT Vor 9 Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

Mittwoch, 30. November 2016
© Ingo Rentz

Guten Morgen aus Frankfurt. Wussten Sie das? Wer heute bei den kalten Temperaturen eine blaue Mütze trägt, sendet eine wichtige gesellschaftliche Botschaft: Seit 2006 machen Menschen am "Blue Beanie Day" so nämlich auf die Bedeutung der Barrierefreiheit im Internet aufmerksam. Das unterstützen wir natürlich: Hier kommen - über alle Kanäle - die wichigsten Branchennews am Morgen.

1. Havas benennt Group Chairmen für die vier Hauptmärkte Nordamerika, UK, Spanien und Frankreich

Die französische Agenturgruppe Havas führt in ihren vier wichtigsten Märkten die Position des Group Chairman ein und will so ihre Kreativ- und Media-Units enger zusammenbringen. Andrew Benett (Global CEO) verantwortet in dieser Rolle den nordamerikanischen Markt, Chris Hirst (European an UK Group CEO) den britischen, Alfonso Rodés (Havas Media CEO) kümmert sich um Spanien, Yannick Bolloré (Havas Group Chairman und CEO), der die Keynote beim HORIZONT Award 2017 halten wird, um den Heimatmarkt Frankreich.

2. IBM und Accenture eröffnen Zentrum für Künstliche Intelligenz

Zwei Schwergewichte machen gemeinsame Sache bei Künstlicher Intelligenz (KI): Der IT-Riese IBM und das Beratungsunternehmen Accenture haben in Kronberg bei Frankfurt ein Kompetenzzentrum für aufstrebende Technologien wie KI und Internet of Things (IoT) eröffnet. Dort wollen die beiden Partner anderen Unternehmen die Möglichkeit bieten, konkrete Anwendungsbeispiele der IBM-Watson- und Bluemix-Technologie auszuprobieren.

3. Warum Instagram Stories der Marketing-Fail des Jahres sind

Mit der im Herbst gelaunchten Stories-Funktion will Instagram mehr junge Nutzer für sich gewinnen und dem Konkurrenten Snapchat das Feld streitig machen. Doch der Schuss geht nach hinten los - meint zumindest Björn Wenzel, Gründer und Geschäftsführer der Influencer-Marketing-Agentur Lucky Shareman. Für ihn ist das neue Feature der "Marketing-Fail des Jahres", weil es nichts mit der eigentlichen Nutzung und dem Charakter von Instagram gemein habe, wie er in seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online erklärt.

4. Die meisten Quereinsteiger arbeiten in PR und Online Marketing

Nach ihrem Studium arbeiten die meisten Quereinsteiger in den Bereichen PR und Online Marketing. Das hat eine aktuelle Erhebung von Gehalt.de ergeben, die auf den Datensätzen von 3608 Fachkräften beruht. Demnach kommt jeder Dritte Beschäftigte aus dem Bereich PR aus den Geistes- und Sozialwissenschaften (31 Prozent). Im Online-Marketing kommen dagegen 33 Prozent der Fachkräfte aus den Wirtschaftswissenschaften.

5. Facebook pimpt Messenger mit Spiele-Klassikern auf

Facebook erweitert seinen Messenger um die neue Funktion "Instant Games." Wie "Techcrunch" berichtet, können User in der App künftig gemeinsam mit ihren Freunden Game-Klassiker wie "Pac Man" und "Space Invaders" spielen. So will Facebook seine Nutzer noch länger auf der Plattform halten. Zum Start von "Instant Games" sind insgesamt 17 Spiele in 30 Ländern verfügbar - darunter auch in Deutschland.

6. Facebook hat Zuckerberg-Posts zur US-Wahl angeblich versehentlich gelöscht

Facebook hat nach eigenen Angaben versehentlich Posts von Gründer Mark Zuckerberg zur Rolle des Netzwerks bei den US-Wahlen gelöscht. "Rund zehn Posts wurden versehentlich von Marks Timeline entfernt. Grund war ein Fehler in einem unserer Systeme und die Posts sind nun wiederhergestellt worden", teilte Facebook gegenüber der DPA mit. Zuckerbergs Konto sei nicht gekapert worden und er stehe auch weiterhin zu seinen Aussagen. Der CEO hatte kurz nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten bezweifelt, dass weit verbreitete Falschmeldungen bei Facebook den Wahlausgang mitentschieden hätten.

7. Europas Fußball-Topklubs unterstützen neue Social-Content-Plattform

Es soll so etwas sein wie die Champions League unter den Fußball-Content-Plattformen: das gestern gestartete Dugout.com. Auf der Website sollen Fußballfans aus der ganzen Welt gebündelt alles Wissenswerte rund um europäische Topklubs wie den FC Bayern, Real Madrid, FC Barcelona oder Manchester United und ihre Weltstars erfahren. Das Besondere: Die Inhalte kommen dabei von den Vereinen selbst. Dugout tritt mit dem Angebot in Konkurrenz zu sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram.
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