HORIZONT Vor 9 Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

Dienstag, 29. März 2016
© David Hein

Guten Morgen aus Frankfurt. Haben Sie sich am Wochenenende auch mal wieder über die lästige Uhrenumstellerei geärgert? Ganz egal ob Sommer- oder Winterzeit - wir informieren Sie das ganze Jahr hindurch zuverlässig über die wichtigsten Branchennews des Morgens.

1. FBI knackt iPhone ohne Hilfe von Apple

 Der Streit zwischen der US-Bundespolizei FBI und Apple um die Entsperrung eines iPhone ist beendet. Die US-Behörden konnten das Smartphone eines Attentäters ohne die Hilfe des Herstellers entschlüsseln. Das teilte das Justizministerium dem zuständigen Gericht mit. Wie das Gerät geknackt werden konnte, dazu machte die Behörde keine Angaben.

2. Türkei bestellt deutschen Botschafter wegen NDR-Satire ein

Ein Video der NDR-Satiresendung "Extra 3" hat offenbar zu diplomatischen Verstimmungen zwischen Deutschland und der Türkei geführt. Nach Informationen von Spiegel Online hat die Türkei den deutschen Botschafter wegen des Beitrags einbestellt. In dem Clip wird unter anderem die Prunksucht des türkischen Präsidenten auf's Korn genommen.

3. Cliqz-Chef Al-Hames: "Nutzer sind kein Freiwild"

Es war nicht gerade das, was man aus dem Hause Burda erwartet hätte. Mit Cliqz bringt das zum Verlag gehörende gleichnamige Start-up nicht nur einen neuen Browser, sondern auch eine Anti-Tracking-Technologie in den Markt, die Dienstleister und Datensammler vor gewaltige Probleme stellen soll. "Wir wollen unsere Nutzer nicht als Freiwild preisgeben", sagt Geschäftsführer Marc Al-Hames im Interview mit HORIZONT.

4. VW streicht Dividende

Die Aktionäre des angeschlagenen Autobauers VW schauen wegen der Diesel-Affäre in diesem Jahr wohl in die Röhre. Der Konzern, dem milliardenschwere Stafzahlungen ins Haus stehen, will in diesem Jahr offenbar komplett auf die Aussschüttung einer Dividende verzichten. Es stehe noch nichts endgültig fest, "aber es gibt keinen Hinweis, dass es auch nur Hoffnung auf einen Cent gibt", sagte ein Aufsichtsratsmitglied der Nachrichtenagentur dpa.

5. Effie-Affäre: Transparenz geht anders

Der GWA hatte sich vorgenommen, die Effie-Affäre so gründlich und transparent wie möglich aufzuklären. Jetzt liegt das Rechtsgutachten der beauftragten Kanzlei Oppenhoff & Partner vor. Das Ergebnis ist eindeutig, findet zumindest der GWA. Eindeutig ist das Gutachten allerdings nur in einem Punkt: Jung von Matt hätte für den von Philipp und Keuntje eingereichten Astra Case nie einen goldenen Effie bekommen dürfen. Ansonsten bleiben einige Fragen offen - zur Sache selbst, aber auch zum Aufklärungsprozess, findet HORIZONT-Ressortleiter Mehrdad Amirkhizi.

6. Krautreporter werden Genossen

Die Krautreporter haben ihr selbst gestecktes Ziel von 100.000 Euro an Einlagen erreicht. 299 Interessenten hätten zugesagt, sich mit 100.300 Euro an Einlagen an der Genossenschaft zu beteiligen, teilte die bisherige GmbH am Samstag auf ihrer Website mit. Für die Eintragung der Genossenschaft ins Register muss nun noch der zuständige Prüfverband grünes Licht geben.

7. Playboy sucht neuen Besitzer

Eigentlich sollte nur die berühmte Villa von Playboy-Gründer Hugh Hefner verkauft werden. Doch nun wird offensichtlich für das gesamte Bunny-Imperium ein neuer Besitzer gesucht. Playboy Enterprises habe Investmentbanker mit der Suche nach Kaufinteressenten beauftragt, berichtet das "Wall Street Journal". Die Rechte an dem Unternehmen sollen bis zu 500 Millionen Dollar einbringen.
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