HORIZONT Vor 9 Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

Dienstag, 19. Januar 2016
© David Hein

Guten Morgen aus Mainhattan! Noch einmal schlafen, dann trifft sich die Marketing-, Medien- und Agenturbranche in Frankfurt zum Deutschen Medienkongress und dem HORIZONT-Award. Falls Sie vor Ort sein sollten und noch Gesprächsthemen für den ein oder anderen Smalltalk brauchen, empfehlen wir die Lektüre unserer Top-News am Morgen.

1. Initiative gegen Hass-Postings

Facebook hat zusammen mit Menschenrechtsorganisationen und Forschungseinrichtungen die europäische "Initiative für Zivicourage Online" ins Leben gerufen. "Das Internet lässt Stimmen für die Toleranz zu Wort kommen", sagte Facebook-Topmanagerin Sheryl Sandberg am Montag in Berlin. Die Aktion hat sich zum Ziel gesetzt, Extremismus und Hassrede im Internet zu bekämpfen.

2. WDR weist Vorwürfe zurück

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) bestreitet, seine Mitarbeiter zu einer positiven Berichterstattung über Flüchtlinge angehalten zu haben. "Das entspricht in keinster Weise der Haltung des Unternehmens", stellte die stellvertretende WDR-Unternehmenssprecherin Ingrid Schmitz am Montag in einer Pressemitteilung klar. Der WDR sei entsetzt über dieses Gerücht.

3. Einspeisegebühr soll gesetzlich geregelt werden

Die deutschen Kabelnetzbetreiber wollen mithilfe des Bundesverkehrsministeriums die umstrittene Einspeisegebühr für das Programm  von ARD und ZDF gesetzlich festlegen lassen. Das "Handelsblatt" (Paid) berichtet aus einer gemeinsamen Erklärung von Alexander Dobrindt's Ministerium und den Kabelriesen, die darin eine gesetzliche Regelung fordern. Seit 2013 zahlen die Sender kein Geld mehr für die Verbereitung in den Kabelnetzen.

4. Whatsapp will auch weiterhin auf Werbung verzichten

Whatsapp wird auch zukünftig keine Werbung enthalten. Im Interview mit dpa sagt Jan Koum, Mitgründer der Chat-App, dass der Verzicht auf werbliche Inhalte eine Zusicherung von Facebook-Chef Mark Zuckerberg gewesen sei, um ihn letztlich von einer Übernahme zu überzeugen. "Facebook war da sehr eindeutig und er sagte mehrfach öffentlich, dass sich Whatsapp nicht über Werbung finanzieren sollte", so Koum.

5. Die "taz" entdeckt die "neuen" Bundesländer

Die in Berlin ansässige linksalternative Tageszeitung startet diesen Mittwoch eine neue regelmäßige Seite. Unter dem Titel "taz.neuland" will sich das nach eigenen Angaben "von der westdeutschen Alternativkultur" geprägte Blatt stärker der "Gegenkultur" widmen, die sich in Ostdeutschland entwickelt habe. Diese komme bisweilen zu kurz, schreibt Andreas Rüttenauer, Koordinator der "taz"-Zukunftswerkstatt in einem Blog-Eintrag.

6. 10 Projekte, die das Berliner Start-up-Jahr prägten

Die Berliner Startup‐Szene entwickelt sich in hohem Tempo. Welche Gründer in der Hauptstadt zurzeit besonders Aufsehen erregen, lässt sich in "THE HUNDERT VOL 7" nachlesen. Das Ungewöhnliche an dem gerade erschienenen Magazin des Berliner Verlags NKF Media ist, dass keine klassischen Fotos verwendet werden. Vielmehr werden die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres mit Zeichnungen illustriert. HORIZONT Online gibt einen kleinen Vorgeschmack.

7. Twitter testet eigene App für Promis

Twitter reagiert auf Facebook Mentions und testet derzeit einen eigenen Dienst für prominente Nutzer. Anwendungen wie eine Selfie-Kamera oder ein Q&A-Feature sollen laut einem Bericht von "TechCrunch" für einen besseren Austausch mit den Fans sorgen. Der Mikrobloggingdienst plant die Anwendung demnächst auf mehrere reichweitenstarke Nutzer auszubauen.
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