HORIZONT Vor 9 Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

Mittwoch, 11. Januar 2017
© Ingo Rentz

Guten Morgen aus Frankfurt und viele Grüße nach Hamburg. Heute wird dort nämlich die Elbphilharmonie mit einem großen Festakt und einem Konzert des NDR Elbphilharmonie-Orchesters eröffnet. Damit hat das Warten endlich ein Ende, denn eigentlich sollte das Gebäude bereits 2010 fertig sein. HORIZONT Vor 9 kommt dagegen wie gewohnt pünktlich. Starten Sie gut in den Tag mit den wichtigsten News der Branche.

1. Springer-Tochter Zanox schluckt Affiliate-Netzwerk in den USA

Axel Springer treibt seine digitale Expansion voran - und setzt dabei auch weiterhin auf Übernahmen. Affiliate Window, ein Unternehmen der mehrheitlich zu Axel Springer gehörenden Zanox-Gruppe, übernimmt 100 Prozent der Anteile an ShareASale, einem laut Unternehmensangaben "führenden" Affiliate-Netzwerk in den USA. Das teilte das Berliner Medienunternehmen am Dienstagabend mit.

2. Medienaufsicht: Livestream zur Handball-WM darf gezeigt werden

Die Medienaufseher haben für die Live-Übertragungen der WM-Spiele des deutschen Handball-Teams im Internet Grünes Licht gegeben. Die Übertragung auf einem Portal der Deutschen Kreditbank (DKB) ist zwar nach Einschätzung der zuständigen Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Medienanstalten voraussichtlich als zulassungspflichtiger Rundfunk einzustufen. Aufgrund des außergewöhnlichen Einzelfalls werde die Ausstrahlung aber geduldet, teilte die ZAK am Dienstag mit.

3. Warum der Vergleich von Snapchat und Instagram in die Irre führt

Snapchat und Instagram liefern sich seit einigen Monaten einen erbitterten Wettkampf um die junge Zielgruppe. Die Facebook-Tochter ist dabei vor allem mit einigen Snapchat-Kopien aufgefallen, wie zuletzt bei der abgekupferten Story-Funktion. Doch sollte man die beiden Social-Media-Kanäle überhaupt miteinander vergleichen? Nein, findet zumindest Oguz Yilmaz, Ex-Youtuber (Y-Titty) und Geschäftsführer der digitalen Kreativagentur Whylder. In seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online erklärt er, warum der Vergleich fehl am Platz.

4. Online-Petition fordert bessere Kennzeichnung bei Influencer Marketing

Seit Monaten schon diskutiert die Influencer-Szene über Schleichwerbung, geht das Thema aber nach wie vor eher lax an. Noch immer tummeln sich auf Instagram, Youtube und Co viele User, die ihre werblichen Postings nicht ausreichend kennzeichnen. Das zumindest bescheinigt eine Online-Petition der Szene, die nun mehr Transparenz und ein Gesetz fordert. In der Branche trifft sie auf gemischte Gefühle.

5. Milliarden-Streit um Oculus landet vor Gericht

Der Streit um die VR-Brille Oculus, bei dem der frühere Arbeitgeber des Chefentwicklers zwei Milliarden Dollar Schadenersatz von Facebook will, kommt vor Gericht. In Dallas wurden nun die Geschworenen für das Verfahren ausgewählt. Die klagende Firma ZeniMax erhebt Anspruch auf die Technologie und will unter anderem Facebook-Chef Mark Zuckerberg in den Zeugenstand bringen.

6. Sparda-Bank-Werbung ist laut Richter irreführend

Mit Werbesprüchen wie "Bezahlen Sie etwa Gebühren für Ihr Girokonto?" versucht die Sparda-Bank den deutschen Verbrauchern seit Ende 2016 den Wechsel ihres Finanzinstituts nahezulegen. Doch jetzt steht die Kampagne möglicherweise vor dem Aus. Grund ist ein Urteil des Landgerichts Düsseldorf. Aus Sicht der Richter ist die Werbung irreführend.

7. Wearables: Fitbit geht weiter auf Einkaufstour

Vor wenigen Wochen erst machte Fitbit mit der Übernahme des Smartwatch-Pioniers Pebble Schlagzeilen. Nun verstärkt sich das Wearable-Unternehmen mit einer weiteren Akquisition und kauft laut "Techcrunch" den Luxus-Smartwatch-Hersteller Vector aus Rumänien. Die Firma, dessen Premium-Uhren vor allem mit einer Akkulaufzeit von 30 Tagen auftrumpfen können, gab bekannt, nun keine eigenen Produkte mehr herzustellen.

8. US-Marketingchefs verdienen im Schnitt 155.000 Dollar

Der Global Marketing Director in US-Unternehmen kommt im Schnitt auf ein Jahressalär von 155.000 Dollar. Das geht aus einer Analyse der Karriereplattform LinkedIn hervor. Damit platzieren sich die Marketingchefs im Ranking der bestbezahlten Berufe auf Rang 19. Spitzenreiter ist der Kardiologe mit einem Jahresverdienst von 356.000 US-Dollar.
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