HORIZONT Vor 9 Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

Mittwoch, 09. November 2016
© Ingo Rentz

Guten Morgen aus Frankfurt. "Jetzt haben wir den Salat", sagt der Pförtner heute Morgen zur Begrüßung. Donald Trump wird aller Voraussicht nach der nächste Präsident der Vereinigten Staaten. Um 8.40 Uhr deutscher Zeit lag der umstrittene Republikaner mit 276 zu 218 Wahlmännerstimmen uneinholbar vorne. Auch wenn alle anderen Meldungen heute Morgen relativ unbedeutsam erscheinen: Hier kommen die wichtigsten Branchennews an diesem Morgen.

1. So reagiert das Netz auf die US-Wahl

Nach dieser irren Wahlnacht wird das eintreten, was viele kaum für möglich gehalten haben: Der Republikaner Donald Trump wird der 45. Präsident der USA - und das Netz reagiert erschüttert. HORIZONT Online hat die wichtigsten Tweets zur #ElectionNight zusammengestellt.

2. Wahlsieg von Trump löst Turbulenzen an den Börsen aus

Die Börsen reagieren nervös auf den sich abzeichnenden Wahlsieg von Donald Trump. Die japanische Leitindex Nikkei stürzte am Nachmittag um rund fünf Prozent ab, auch die Börsen in Hongkong und Seoul verzeichneten Verluste. Der mexikanische Peso verlor zwischenzeitlich sogar bis zu 12 Prozent.

3. Facebook öffnet Messenger für Werbekunden

Facebook erschließt sich eine weitere Erlösquelle und integriert Werbung in seinen Messenger. Das kündigte Messenger-Chef David Marcus am Dienstag auf dem Web Summit in Lissabon an. Werbekunden können ab sofort im Newsfeed Anzeigen platzieren, die beim Anklicken eine Konversation im Messenger starten. Unternehmen können so direkt mit ihren Kunden in Kontakt treten.

4. Thomas Middelhoff muss erneut vor Gericht

Thomas Middelhoff muss sich demnächst erneut vor Gericht verantworten. Das Landgericht Essen will ein weiteres Verfahren gegen den früheren Arcandor-Chef und acht frühere Aufsichtsräte eröffnen, berichtet das "Handelsblatt" (Premium Content). Dabei geht es um den Vorwurf der Anstiftung zur Untreue. Middelhoff soll als Chef des damals bereits schwer angeschlagenen Handelskonzerns den Aufsichtsrat zu Boni in Millionenhöhe für sich und andere Manager gedrängt haben.

5. Airbnb-Marketingchefin: "Social-Media-Marketing ist fundamental"

Airbnb disruptiert gerade ein komplettes Geschäftsmodell und gilt nicht umsonst als eines der wertvollsten "Einhörner" überhaupt. Hierzulande kämpft der Wohnungsvermittler aus San Francisco aber gegen viele politische Widerstände an. Lulu Skinner, Marketingchefin EMEA von Airbnb, fährt deshalb in Deutschland die Kommunikationsaktivitäten hoch und wirbt im Exklusiv-Interview mit HORIZONT Online um Vertrauen. Außerdem erklärt sie, warum ihr die deutsche Start-up-Konkurrenz namens Wimdu und 9flats keine Sorgen bereitet.

6. Warum Messenger die Zukunft der digitalen Markenkommunikation sind

Messenger verändern derzeit massiv die Marketing-Kommunikation: Mit ihnen entstehen neue Möglichkeiten, mit Zielgruppen zu kommunizieren. Johannes Lenz, Corporate Blogger bei Starcom Germany, erklärt in einem Gastbeitrag für HORIZONT, warum die Zukunft der Markenkommunikation in der Messenger-Kommunikation liegt.

7. NDR-Rundfunkrat beschäftigt sich wegen radikaler Muslimin mit "Anne Will"-Talkshow

Der NDR-Rundfunkrat wird sich in seiner Sitzung am 2. Dezember mit der der jüngsten ARD-Talkshow von "Anne Will" beschäftigen, in der eine vollverschleierte Muslimin zu Gast war. Das teilte die Rundfunkratsvorsitzende Ursula Thümler am Dienstag auf Anfrage mit. Zuerst hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) darüber berichtet, dem mehr als 30 Tageszeitungen ("Hannoversche Allgemeine Zeitung", "Neue Presse", "Ostsee Zeitung") angehören.

8. Ex-Telekom-Chef René Obermann steigt mit Warburg Pincus bei United Internet ein

Der Finanzinvestor Warburg Pincus steigt bei der Sparte für Geschäftsanwendungen von United Internet ein. Warburg Pincus erwirbt ein Drittel der Anteile an der Sparte, für die Konzernchef Ralph Dommermuth ohnehin eine Abspaltung oder einen Börsengang im Auge hatte. Die Bewertung der Sparte liege bei 2,55 Milliarden Euro, wie United Internet am Dienstag überraschend mitteilte. Der Kaufpreis betrage bis zu 450 Millionen Euro. Die Behörden müssen dem Deal noch zustimmen. Mit dem Schritt bleibe in den kommenden Jahren auch ein Börsengang möglich, hieß es.

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