HORIZONT Vor 9 Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

Montag, 31. Oktober 2016
© Ingo Rentz
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Guten Morgen aus Frankfurt. Halloween wird heute Abend besonders gruselig: Ausgerechnet die Nacht der Geister und Hexen wird begleitet von einem seltenen Himmelsereignis, dem sogenannten "Schwarzen Mond". Der Trabant versinkt dabei in kompletter Finsternis. HORIZONT Vor 9 bringt für Sie zumindest Licht in die Marketing-Branche. Hier nun die wichtigsten News am Morgen.

1. Wie Daimler den Kulturwandel anstößt

Der von Konzernchef Dieter Zetsche angestoßene Kulturwandel nimmt Form an. "Wir werden die einzelnen Maßnahmen sukzessive umsetzen", sagte Personalvorstand Wilfried Porth der Deutschen Presse-Agentur. Unter dem Titel "Leadership 2020" hatte Daimler vor gut einem Jahr ein Umdenken im Konzern angestoßen. Neue Führungsprinzipien wurden erarbeitet. Dazu gehören eine andere Feedback-Kultur und Leistungsbewertung, aber auch die Idee, außerhalb der gewohnten Strukturen wie etwa mit Start-ups zu arbeiten.

2. Droege wird "Weltbild" vollständig übernehmen

Die Düsseldorfer Unternehmensgruppe Droege hat ihren Anteil an der Augsburger Mediengruppe "Weltbild" um 10 auf 70 Prozent erhöht. Sie beabsichtigt zudem, die restlichen 30 Prozent im Rahmen bestehender Kaufoptionen ebenfalls mittelfristig zu übernehmen. Weltbild sei ein langfristiges Engagement in dem Zukunftsfeld E-Commerce.

3. Warum Verlage ihre Technologieaversion ablegen müssen

Wenn es um digitale Geschäftsmodelle geht, gibt es für die meisten Verlage noch viel zu tun. Das zeigte sich auch vor wenigen Tagen wieder auf den Münchner Medientagen. Doch woran liegt das eigentlich? Christoph Salzig, Inhaber der Agentur Primus Inter Pares, blickt zurück auf 20 Jahre Online-Journalismus und identifiziert in seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online vor allem eine Ursache des Übels: Die grassierende Technologieaversion in den Verlagen.

4. Wie PHD-Chef Holger Thalheimer für Furore sorgen will

Elf Monate nach seinem Amtsantritt und gut vier Monate nach dem sensationellen Gewinn des VW-Etats gibt Holger Thalheimer, Chef der Mediaagentur PHD, sein erstes ausführliches Interview und sagt: "Wir haben hier ein riesiges Momentum. Volkswagen ist eine einmalige Chance. Und die werden wir nutzen." Thalheimer, der von Mindshare zu PHD kam, setzt sich damit selbst gehörig unter Druck -  in den anstehenden Pitches will man eine sehr viel größere Rolle spielen als bisher.

5. Twitter wollte nicht auf seine Vine-Stars hören

Vergangene Woche hatte Twitter bekannt gegeben, seine einstige Hype-App Vine dicht machen zu wollen. Der Grund dafür sind laut einem aktuellen Bericht des US-Portals "Mic" gescheiterte Verhandlungen zwischen Twitter und den beliebtesten Nutzern auf Vine. "Ich hatte Ideen, wie man Vine retten kann, aber sie wollten nicht zuhören", twitterte etwa Vine-Star Jerry Purpdrank. Weil keine engere Zusammenarbeit entstand, wandten sich die Nutzer ab - in Richtung Facebook, Instagram und Snapchat.

6. Landgericht Hamburg prüft Jan Böhmermanns "Schmähkritik"

Nach Mainz und Koblenz nun Hamburg: Von Mittwoch an wird sich das Landgericht der Hansestadt mit der "Schmähkritik" von ZDF-Moderator Böhmermann befassen. Der Kläger ist auch hier der türkische Präsident Erdogan. Mit einer Entscheidung ist am ersten Verhandlungstag nach Gerichtsangaben nicht zu rechnen. Für die Urteilsverkündung soll es einen weiteren Termin geben.

7. ARD startet Themenwoche zur Zukunft der Arbeit

Wie verändert die Digitalisierung unsere Arbeitswelt und wie lässt sich der Wandel mitgestalten und positiv nutzen? Diese und weitere Fragen will die ARD in der am Sonntag begonnenen Themenwoche zur Zukunft der Arbeit beantworten. Startschuss war gestern Abend die neue "Tatort"-Folge, in der ein intelligentes Computerprogramm gewissenlos Menschen umbringt.

8. Bahlsen erhält "Oscar des deutschen Marketing"

Der Süßwarenhersteller Bahlsen hat das vom Frankfurter Marketing-Club jährlich vergebene "Goldene Brandeisen" verliehen bekommen. Die Jury würdigte damit unter anderem die Kontinuität des 1889 gegründeten Familienunternehmens. Der Nachwuchspreis "Frankfurter Sprungfeder" ging an das Start-up "store2be", das stationären Einzelhändlern dabei hilft, freie Verkaufsflächen an Werbungtreibende zu vermieten.
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