HORIZONT Vor 9 Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

Donnerstag, 21. Januar 2016
© David Hein

Guten Morgen aus Frankfurt. Falls Sie gestern Abend beim HORIZONT Award zu Gast waren und die Augen noch ein wenig klein sind - keine Sorge: Wir bringen Sie mit den wichtigsten Branchennews an diesem Morgen wieder in Schwung und wünschen Ihnen viel Spaß beim zweiten Tag des Deutschen Medienkongresses.

1. Mathias Müller von Blumencron zur Zukunft des Digitaljournalismus

Vor einem Dreivierteljahr bewertete er die Digitalperspektiven deutscher Medien noch skeptisch. Mittlerweile schwärmt Mathias Müller von Blumencron vom "Wettbewerb der Exzellenz" im deutschsprachigen Netz. Im Interview mit HORIZONT spricht der Chefredakteur Digitale Medien der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" über die neue digitale Tageszeitung FAZ Plus, die Chancen für digitalen Journalismus, den Digitalumsatz der "FAZ", Facebook Instant Articles und Adblocker.

2. So wird Kreativität messbar gemacht

Kann man Kreativität messen? Darüber streiten nicht erst seit Big Data Marketingexperten und Kreative gleichermaßen engagiert wie ergebnislos. Der Data Creativity Score, den ADC, Seven-One Media, Google, HORIZONT und die Berliner Beratung Trommsdorff + Drüner ins Leben gerufen haben, hat das Ziel, Licht in dieses Dunkel zu bringen. Wie der Data Creativity Score funktioniert, erfahren Sie hier.

3. Wenn Leser zum Produkt werden

Die guten alten Zeiten, als Print noch von Anzeigen leben konnte und Leser für Nachrichten gerne Geld bezahlten, hat Gordon Crovitz noch miterlebt. Als Keynote Speaker des HORIZONT Award beschreibt der ehemalige Herausgeber des "Wallstreet Journal", wie sich das Businessmodell der Verlage durch Internet und Mobile verändert hat.

4. Quo vadis, Medienhäuser

Mit einem Ausblick auf die Strategien der großen Medienhäuser endete der erste Tag des Deutschen Medienkongresses. Im Gespräch mit HORIZONT-Chefredakteur Uwe Vorkötter nannten Jan Bayer von Axel Springer, Stefan Hilscher vom Süddeutschen Verlag und Carsten Schmidt von Sky, was für sie 2016 Priorität hat.

5. Bauer erhöht die Schlagzahl

Europas größter Zeitschriftenverlag antwortet offensiv auf die neuen Wettbewerber in einem seiner wichtigsten Segmente, den wöchentlichen Frauenzeitschriften. Man habe "den Anspruch, pro Jahr ein Wochenmagazin zu starten", sagt Bauers Deutschlandchef Jörg Hausendorf im HORIZONT-Interview: "Das ist die Königsdisziplin." An anderer Stelle zeigt er sich jedoch eher defensiv.

6. Pitchkultur: Unternehmen geben Kontra

Neues Kapitel in der Dauer-Diskussion um Pitchkultur und Wertschätzung. Diesmal melden sich die sonst so schweigsamen Unternehmen zu Wort. Als "Unsinn" und "pauschal" bezeichnen sie Vorwürfe von Cherrypicker-Pitchberater Oliver Klein, der vor kurzem ordentlich gegen Kunden ausgeteilt hatte.

7. Die kontroversen Thesen des Martin Krapf

Die TV-Branche hat einen neuen Lieblingsgegner. Nachdem man jahrelang vor allem gegen Print argumentiert hat, bläst Martin Krapf nun zum Generalangriff auf Facebook und Youtube. Youtube sei "ein Scheinriese", Facebook "nicht geeignet für Markenkommunikation", sagt der Chef der Gattungsinitiative Screenforce.

8. Verluste durch Ad Fraud schießen in die Höhe

Wenn Maschinen auf Werbung klicken und keine Menschen: Ad Fraud wird auch im Jahr 2016 eines der ganz großen Themen der Werbebranche sein. Die Association of National Advertisers in den USA hat nun den Gegenwert der Ad Impressions ermittelt, die in diesem Jahr weltweit durch Maschinen generiert werden: Es sind ganze 7,2 Milliarden Dollar - eine Milliarde mehr als in 2015, so Adage.com.

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