Die 5 wichtigsten Trends So funktioniert Online-Marketing für deutsche Online-Shops

zusammengestellt von t3n Magazin
Mittwoch, 19. August 2015
Das Cover der Studie "Online-Marketing bei deutschen Shops 2015"
Das Cover der Studie "Online-Marketing bei deutschen Shops 2015"
© Screenshot sem-deutschland.de
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Aufgesang Searchmetrics E - Commerce Facebook Amazon Otto


Wie entwickelt sich Online-Marketing im E-Commerce? Mit einer Untersuchung geht die Agentur Aufgesang dieser Frage auf den Grund. Die Aufgesang Inbound Marketing hat in Zusammenarbeit mit Searchmetrics die fünfte Auflage einer Studie zum "Online-Marketing bei deutschen Online-Shops" veröffentlicht.

Die 5 wichtigsten Trends der Studie

Knapp 200 Online-Shops aus zwölf Kategorien bilden die Grundlage der Untersuchung von Aufgesang, darunter auch Amazon und Otto. Die erhobenen Daten stammen aus dem Mai 2015, zum Vergleich wurden außerdem Daten aus Mai 2014 erhoben. Die gesamte Studie gibt es auf der Website von Aufgesang.

1.

Organischer Traffic wächst in (fast) allen Branchen

Suchmaschinen liefern deutschen Online-Shops rund 37 Prozent der Besucher, auf dem zweiten Platz landet mit rund 32 Prozent der direkte Traffic. Etwa 90 Prozent des Search-Traffics stammen von der organischen Suche sowie Ergebnissen der "Universal Search".
Der Vergleich der organischen Sichtbarkeit im Jahresvergleich
Der Vergleich der organischen Sichtbarkeit im Jahresvergleich (© Aufgesang Inbound Marketing)
In einzelne Branchen dominiert vor allem der organische Traffic, darunter Medien, Elektronik, Kleidung und Heimwerken. Vergleichsweise niedrige Werte erzielt aufgrund der höheren Relevanz von „Universal Search“ oder Adwords die Branche Büroausstattung, die auf nur 46,21 Prozentpunkte kommt.



2.

Adwords verlieren an Relevanz

Auf dem absteigenden Ast befindet sich die bezahlte Suche (beispielsweise Adwords), die im Jahresvergleich an Bedeutung verloren hat. Sie kam im Vorjahr auf 9,3 Prozent und liefert jetzt noch knapp 7,5 Prozent des Search-Traffics. Die größten "Verluste" gab es in den Branchen Kosmetik und Elektronik.

So hat sich die bezahlte Sichtbarkeit der Kategorien entwickelt
So hat sich die bezahlte Sichtbarkeit der Kategorien entwickelt (© Aufgesang Inbound Marketing)
Eine überdurchschnittliche Rolle spielt die bezahlte Sichtbarkeit „neben den Komplettsortimentern insbesondere für die Bereiche Kleidung, Heimwerker und Spielwaren“. Zu einem starken Anstieg kam es außerdem für Arzneimittel-Shops.



3.

„Universal-Search“-Ergebnisse in einzelnen Kategorien entscheidend

Die sinkende Tendenz der bezahlten Suche lässt sich in Teilen auch auf den Anstieg der „Universal Search“ zurückführen. Vor allem in den Kategorien Büroausstattung (37,64 Prozent) und Möbel (16,13 Prozent) entwickelt sie sich im Vergleich zur organischen und bezahlten Suche zu einer wichtigen Besucherquelle.



4.

Facebook dominiert als soziales Netzwerk, vor allem bei Tiernahrung

Interessante Erkenntnisse liefert die Studie auch für den Bereich Social Media. Laut der von Searchmetrics ermittelten sozialen Sichtbarkeit dominiert Facebook mit einem Vergleichswert von 81,53 Prozent – noch deutlicher wird das mit Blick auf einzelne Branchen.

Online-Shops der Kategorien Tiernahrung und Spielwaren gewinnen über 90 Prozent ihrer sozialen Sichtbarkeit durch Aktivitäten auf Facebook, mit geringem Abstand folgen die Branchen Kleidung und Heimwerker. Niedrige Werte erzielt Facebook nur bei Elektronik und Büroausstattung.



5.

Google+ existiert (noch) in der Nische

Das fast vergessene Google+, das in den letzten Jahren schon mindestens ein dutzend Mal als tot erklärt wurde, dominiert einzelne Nischen. Besonders auffällig ist die soziale Sichtbarkeit in den Kategorien Elektronik (29,16 Prozent) und Büroausstattung (21,88 Prozent). Leicht über dem Durchschnitt liegen auch die Kategorien Medien, Möbel und Komplettsortimenter.

Dieser Artikel erschien zuerst bei t3n

 

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