Emirates Wie Vlogger Casey Neistat perfekte Werbung für First-Class-Luxus macht

Donnerstag, 22. September 2016
Der US-Vlogger Casey Neistat wurde bei einem Emirates-Flug von Economy auf First Class upgegradet - und dokumentiert seine Erfahrungen in einem neunminütigen Film
Der US-Vlogger Casey Neistat wurde bei einem Emirates-Flug von Economy auf First Class upgegradet - und dokumentiert seine Erfahrungen in einem neunminütigen Film
Foto: Screenshot Youtube/Casey Neistat
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Casey Neistat ist einer der einflussreichsten Vlogger der Welt: Auf Youtube folgen ihm 4,5 Millionen Nutzer, seine Videos haben mehr als eine Milliarde Views und vor wenigen Wochen wurde er von "GQ" zum "New Media Man of the Year" gekürt. Mit Mercedes-Benz und Nike haben in der Vergangenheit schon zwei große Marken den Wert des Influencers erkannt. In seinem neuesten Viral-Erfolg macht der US-Amerikaner jetzt Werbung für ein luxuriöses Erste-Klasse-Erlebnis auf einem Emirates-Flug - diesmal allerdings unentgeltlich.
Anlass für das neunminütige Video, das seit der Veröffentlichung am Montag mehr als 11 Millionen Klicks gesammelt hat, ist das kostenlose Upgrade von Business auf First Class, das Neistat bei einem Emirates-Flug von Dubai nach New York bekommen hat. Ungefährer Wert der 14-Stunden-Luxus-Erfahrung: rund 21.000 US-Dollar.

Und tatsächlich bekommt der 35-Jährige während des Fluges einiges geboten: eine Kabine mit Bett, das von Flugbegleitern hergerichtet wird, ein A-la-Carte-Menü mit Kaviar und 20 Jahre altem Scotch, ein eigener Pyjama sowie ein komfortables Badezimmer. Doch auch wenn Neistat die feudale Dusche nach seinem Schläfchen sichtlich genießt - so viel Dekadenz, die er in ihren Einzelheiten penibel mit der Kamera einfängt, scheint der Vlogger am Ende doch ein bisschen übertrieben zu finden.

Wer das Video sieht, könnte meinen, hier hat sich mit Emirates die nächste Marke die Dienste des erfolgreichen Influencers gesichert. Dem ist allerdings nicht so: Wie Neistat gleich zu Beginn des Clips klarstellt wurde er von der Airline weder für das Projekt bezahlt noch angeheuert, es handelt sich um keinen werblichen Content. Dennoch dürfte sich über den Film keiner mehr freuen als die Marketingverantwortlichen bei Emirates. tt
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