HORIZONT.NET-Umfrage
24.02.2009
Opel-Krise: So würden Experten die Marke retten
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24.02.2009
Bernd M. Michael, Vorsitzender Marketingverband
Im Marketing hat es sich bewährt: Zuerst Stärken zu stärken, bevor man Schwächen abzubauen versucht! Für Opel heißt das: 1. Die Lobeshymnen auf den "Insignia" überall nach vorne stellen. Permanent und konsequent.2. Für die Modelle, die sich für die Abwrackprämie eignen, aufregende kostenlose Sonderausstattungen anbieten und kräftig bewerben - vor allem auch bei Frauen, die in Deutschland besonders oft entscheiden, wofür das Geld ausgegeben wird.
3. Garantien geben für den langfristigen Service auf neu gekaufte Modelle. Die Betonung liegt auf langfristig, um keine Ängste aufkommen zu lassen, dass man beim Opelkauf irgendwann keine Wartung mehr erwarten kann.
Fazit: Wer so unter Druck steht, kann nicht mit allgemeinen Markenstärken arbeiten. Er muß konkrete Vorteile verkaufen, die sofort beim Käufer wirken: "What´s in it for me"!
Das rät Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer
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