03.07.2008
Regionale Medien: Näher an die Kunden
Nationale Werbekampagnen haben ein Problem: Sie können kaum auf regionale Eigenheiten eingehen. Streuverluste auf der lokalen Ebene, so Experten, könnten jedoch umgangen werden. Vorausgesetzt, Mediaplaner lernen, in kleineren Zusammenhängen zu denken. Mikromarketing, also die lokal und regional ausgerichtete Planung, nennt sich die mögliche Lösung. Allerdings erweisen sich Medien wie Tageszeitungen und Radio noch nicht gut vorbereitet auf die flexiblere Belegung.
Das Potenzial von Onlineportalen mit klar definiertem, örtlichen Bezug wird hingegen immer häufiger auch von nationalen Werbekunden wahrgenommen. Die Kombination von geografisch begrenztem Content und nationaler Reichweite wird unter anderem von Airlines und Reiseanbietern geschätzt. Offizielle Städte-Sites und Anbieter wie Qype.de und Meinestadt.de profitieren vom wachsenden Interesse der Werbungtreibenden.
Im Lebensmittelhandel ist die Ansprache des Kunden auf regionaler Ebene längst Alltag. Handelsketten wie Coop und Edeka bieten Verbrauchern Produkte, die nachweislich aus der näheren Umgebung stammen - und sprechen damit erfolgreich das emotionale Bedürfnis der Kundschaft nach einem Stückchen Heimat an.
Die kompletten Artikel des Reports "Regionale Medien", HORIZONT-Ausgabe 27/2008, finden Sie circa eine Woche nach Veröffentlichung in der HORIZONT.NET-Suche. Setzen Sie dort bitte das Häkchen bei Printarchiv und geben Sie den Suchbegriff "Regionale Medien" ein. Einmalig können Sie eine Ausgabe des Specials in unserem Abo-Shop kostenfrei bestellen.
Ansprechpartner Specials: Dr. Jochen Zimmer
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Ausgerechnet ein Spezialist für Werbung am PoS relativiert die goldene Regel, nach der 70 Prozent der Kaufentscheidungen dort fallen. Global kehrt Ogilvy Action die Formel um. Hierzulande greifen 38 Prozent der Shopper spontan zu.
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