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IPG startet deutsche Mediabrands Audience Platform MAP


von Elke Jacob,
Korrespondentin

UM-Boss Michael Dunke hat MAP in Deutschland nach US-Vorbild aufgebaut

UM-Boss Michael Dunke hat MAP in Deutschland nach US-Vorbild aufgebaut

Pünktlich zur Dmexco startet IPG Mediabrands mit ihrer Tochterfirma Mediabrands Audience Platform (MAP) im deutschen Markt. Treiber dieser Entwicklungen sind die Medianetworks Initiative (IM) und Universal McCann (UM), die international unter dem Dach von Mediabrands organisiert sind. Das digitale Geschäft von MAP ist komplett Performance getrieben, wofür zum Teil völlig neue Planungsinstrumente entworfen werden mussten, die die digitalen Verbraucher- und Marktdaten analysieren und die passende Zielgruppe in Echtzeit via Real Time Bidding einkaufen.
 

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In Deutschland geht MAP mit 40 Mitarbeitern an den drei Standorten Frankfurt, Hamburg und München an den Start. Verantwortlich dafür ist UM-Chef Michael Dunke, der im vergangenen Jahr von seinen Holding-Bossen in New York zusätzlich den Auftrag erhielt, MAP in Deutschland aufzubauen. MAP basiert auf vier zentralen digitalen Bereichen: Display-Targeting, Suchmaschinen also Search, Social Media und Mobile Marketing. Für Display und Search gab es mit Cadreon und Reprise Media bereits eigenständige Firmen im deutschen Markt. Nicht aber für Social und Mobile, hierfür wurden nach US-Vorbild die Spezialagenturen Spring Creek und Ansible gegründet. Im Zuge dieser Neuordnung wurden außerdem zwei Sepzialunits von IM und UM in das Modell von MAP integriert. Dabei handelt es sich um die Spezialabteilung Mobile Screens, die IM vor einiger Zeit in Hamburg aufgebaut hat und nun Teil von Ansible ist. Sowie um Rally@UM, die die Mediaagentur erst im vergangenen Jahr in Frankfurt etabliert hat.
MAP ist jedoch kein Tochterunternehmen der beiden Mediaagenturen IM und UM, sondern deren zentraler digitaler Dienstleister, der auch eigene Kunden außerhalb der Networks betreuen kann und soll. Sämtliche Leistungen, die die MAP-Agenturen entweder en bloc oder separat erbringen, müssen die Werbekunden mit einer zusätzlichen Kompensation begleichen. ejej
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