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Drei Fragen an Thorsten Schollmeyer, Sapient, München


Im Kurzinterview: Thorsten Schollmeyer 

Im Kurzinterview: Thorsten Schollmeyer

Dieses Jahr soll DVB-H endlich starten. Mit welcher Resonanz rechnen Sie?
Aus meiner Sicht wird der Massenmarkt frühestens 2009 erreicht. Handy-TV ist ein Service, der Zeit zur Entwicklung braucht. Das sieht man nicht zuletzt in Korea, wo sieben TV-Anbieter den Markt seit 2005 beackern.

Wenn es einen derartig langen Atem braucht - ist dann die Hektik um die EM als Starttermin nicht überflüssig?
Das kann man so nicht sagen. Wir wissen aus anderen Fällen, dass es zwei Türöffner für Handy-TV gibt: Langeweile und Events. Man nutzt es, um sich beim Warten Ablenkung zu verschaffen, aber eben auch, um bei sportlichen
Großereignissen nichts zu verpassen. Deshalb bietet 2008 mit der EM und den Olympischen Spielen eine große Chance für das Marketing.

Und wenn der Start verlegt werden muss?
Das wäre problematisch. Denn die Mobilfunkvermarkter werden versuchen, mit eigenen Angeboten zu kontern. Interview: cam

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