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Die Medienkrise: HORIZONT.NET präsentiert die Fakten auf einen Blick


Alles Fakten zur Medienkrise auf einen Blick 

Alles Fakten zur Medienkrise auf einen Blick

Die Finanzkrise ist endgültig auf die Kommunikationswirtschaft übergesprungen und wird Medienunternehmen, Agenturen und Werbungtreibende wohl noch eine ganze Weile beschäftigen. Grund genug für HORIZONT.NET, dem Thema unter www.horizont.net/medienkrise ein eigenes Special zu widmen. An dieser Stelle präsentiert die HORIZONT.NET-Redaktion ab sofort fortlaufend alle wichtigen Nachrichten, Charts und Einschätzungen der Top-Entscheider zum Thema.

 
#GALERIER# Bildergalerie: Das sagen die Top-Entscheider zur Medienkrise
Die Stimmung bei den deutschen Verlagen könnte besser sein. "Ich kann euch das Thema nur schwer erklären, denn ihr macht wirklich gute journalistische Arbeit. Aber die verlegerische Aufgabe heißt: Wir müssen diese Form von Journalismus finanzierbar machen", sagte G+J-Vorstand Bernd Kundrun den 23 Redakteuren, die wegen der Einstellung des einst ambitionierten Hochglanz-Titels "Park Avenue" nun ihren Job verlieren. Kundrun ist nicht der einzige, der kein Blatt mehr vor den Mund nimmt. Was die Top-Manager aus Verlagen, TV-Sendern und Agenturen zur Krise sagen, steht in dieser Bildergalerie.
 
"Galore" erscheint ab 2009 nur noch alle zwei Monate
 
Das Interviewmagazin "Galore" aus dem Dortmunder Dialog-Verlag erscheint ab dem kommenden Jahr wieder im zweimonatlichen Rhythmus. Begründet wird der Schritt offiziell mit den Gewohnheiten der Leser. mehr
 
"Chica" war einmal 

"Chica" war einmal

  Aus für "Chica"/ "FHM" wechselt nach Berlin
 
Der Frauenzeitschriftenmarkt ist um ein Magazin ärmer: Egmont Cultfish Media stellt seine Frauzeitschrift "Chica" ein. Das Monatsmagazin erscheint zuletzt im Januar 2009. "Mit nur einem einzigen Frauentitel sehen wir im hart umkämpften Frauenmagazin-Markt keine langfristige Perspektive", erklärt Dennis Kilian, Geschäftsführer Egmont Ehapa Verlag und Egmont Cultfish Media. mehr 
 
Handelsblatt stellt Weekend-Journal ein
 
Angesichts sinkender Anzeigenerlöse nimmt der Druck auf die deutschen Wirtschaftstitel zu. Nach dem G+J-Blatt "Financial Times Deutschland" (FTD) stellt nun auch der Konkurrenztitel aus dem Holtzbrinck-Konzern, das "Handelsblatt", seine Wochenendbeilage ein. mehr
 
Stellenabbau: "Süddeutsche" verkleinert Abteilung Neue Produkte
 
Der Süddeutsche Verlag in München gibt erste Details zum Stellenabbau bei der "Süddeutschen Zeitung" bekannt: Die Abteilung Neue Produkte, die Sondereditionen in den Bereichen Musik, Buch und Film verantwortet, wird verkleinert. Dirk Rumberg, bisher Leiter der Abteilung, verlässt das Unternehmen zum Ende des Jahres. mehr
 
G+J Deutschland senkt Gewinnerwartung
 
Europas größter Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr (G+J) schraubt seine Gewinnerwartungen fürs Deutschlandgeschäft zurück. „Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Situation haben wir die Renditeziele in unserer Langfristplanung für die kommenden Jahren deutlich gesenkt", sagt Bernd Buchholz, Vorstand G+J Deutschland, im Interview mit HORIZONT. mehr
 
Lycos wird abgewickelt 

Lycos wird abgewickelt

"Keine Perspektive": Lycos macht dicht
 
Das Internetportal Lycos steht vor dem Aus. Das chronisch defizitäre Unternehmen soll nach einem Beschluss von Vorstand und Aufsichtsrat in großen Teilen verkauft werden - der Rest wird abgewickelt. mehr
 
WPP: Sparpläne und Stellenabbau in den „reifen Märkten"
 
Auf dem jährlichen Technologie-Meeting von Morgan Stanley in Barcelona hat WPP-Chef Martin Sorrell angedeutet, dass das Marketing-Network (unter anderem JWT, Ogilvy & Mather, Young & Rubicam) gezwungen sein könnte, in den „reifen Ländern" Stellen einzusparen. In Großbritannien gibt es Presseberichten zufolge bereits einen Einstellungsstopp. mehr
 
Ferdinand Dudenhöffer 

Ferdinand Dudenhöffer

Autoexperte Dudenhöffer erwartet massiven Einbruch bei Pkw-Werbung
 
Angesichts der schweren Krise der Automobilindsutrie rechnet Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer in den kommenden Monaten mit einer massiven Kappung von Werbeetats. „Die Mediaspendings im Automarkt werden nach unserer Einschätzung um bis zu einem Drittel sinken", sagt Dudenhöffer gegenüber HORIZONT. mehr
 

 
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Chart: Die Werbeumsätze sinken wieder
 
Die Netto-Werbeerlöse der deutschen Medien werden in diesem Jahr nach einer vierjährigen Wachstumsphase erstmals wieder sinken. Das geht aus einer Prognose des Zentralverbands der Deutschen Werbewirtschaft hervor. Danach wird 2008 mit einem Rückgang in Höhe von 140 Millionen Euro gerechnet. zur Chart-Vollansicht
 
G+J-Vorstand Buchholz 

G+J-Vorstand Buchholz

G+J stellt „Park Avenue" ein / 23 Mitarbeiter müssen gehen
 
Der Hamburger Großverlag Gruner + Jahr stellt drei Zeitschriftentitel ein: Das Gesellschaftsmagazin „Park Avenue" in Deutschland und, im Ausland, die People-Hefte „Gala" (Niederlande) und „Life & Style" (Russland). mehr
 
Sparprogramm für Omnicom-Agenturen
 
Nach WPP und Publicis haben nun auch die Netzwerke der Omnicom-Gruppe ihren Töchtern teilweise drastische Sparprogramme verordnet. Zu der Holding gehören unter anderem BBDO, TBWA und DDB. mehr
 
Auch die "FAZ" muss sparen 

Auch die "FAZ" muss sparen

FAZ: Rigoroses Sparprogramm für 2009
 
Nach der „Süddeutschen Zeitung" tritt nun auch die „Frankfurter Allgemeine Zeitung" auf die Kostenbremse. Nach HORIZONT.NET-Informationen hat die Geschäftsleitung ein Kostensenkungsprogramm in Höhe von 10 Prozent beschlossen, der Betriebsrat und die Mitarbeiter wurden in dieser Woche informiert. mehr
 

 
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Chart: Der Pessimismus wächst
 
Die Stimmung bei den deutschen Medienunternehmen könnte besser sein. Angesichts sinkender Werbeerlöse stellen sich die Verlage auf ein hartes Jahr 2009 ein. Eine Mehrheit von 51 Prozent glaubt, dass die gesamtwirtschaftliche Lage im kommenden Jahr "etwas schlechter" entwickeln wird. Das geht aus einer Umfrage des VDZ hervor. zur Chart-Vollansicht
 
G+J-Wirtschaftspresse legt Redaktionen in Hamburg zusammen
 
Die Wirtschaftstitel von Gruner + Jahr werden umstrukturiert. Keiner der vier Titel der G+J-Wirtschaftspresse - „Capital", „Impulse", „Börse Online" und „Financial Times Deutschland" - wird eingestellt. Allerdings werden die Redaktionen der vier Titel zum 1. März 2009 am Standort Hamburg zusammengelegt. mehr
 
Syzygy-Chef Marco Seiler 

Syzygy-Chef Marco Seiler

Online-Agenturen sehen sich als Gewinner der Finanz- und Wirtschaftskrise
 
Die deutschen Online-Agenturen sind überzeugt, gestärkt aus der Finanz- und Wirtschaftskrise hervorzugehen. Das ergab eine HORIZONT-Umfrage unter führenden Newmedia-Diensleistern. Deren Einschätzung nach werden Marketingchefs in den kommenden Monaten gezwungen sein, besonders sparsam und effizient zu agieren. mehr
 
"Süddeutsche": Internes Schreiben über Sparmaßnahmen wird öffentlich
 
Bei der Südwestdeutschen Medien Holding sickern immer mehr Details über die Sparpläne des Aushängeschilds „Süddeutsche Zeitung" (SZ) durch. Die zentrale Botschaft: „Der Stellenabbau ist unvermeidlich." mehr
 
 WAZ verschärft Sparkurs drastisch
 
Der Sparkus der Essener WAZ-Gruppe hat drastische Folgen für die Zeitungen in Nordrhein-Westfalen. Nach Informationen der „Aktuellen Stunde" im WDR-Fernsehen, erscheinen die vier NRW-Titel des Verlags ab heute nur in reduziertem Umfang. mehr
 
 ZAW-Prognose: Finanzkrise schlägt 2009 auf Werbemarkt durch
 
Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) erwartet für das kommende Jahr ein deutliches Schrumpfen des deutschen Werbemarktes. Je nach konjunktureller Entwicklung werden die Werbeinvestitionen 2009 um 1 bis 2 Prozent zurückgehen, erwartet der Verband - eine vergleichsweise glimpfliche Prognose. mehr
 
Hans-Joachim Strauch 

Hans-Joachim Strauch

  "2009 wird hart werden": Interview mit ZDF-Werbechef Hans-Joachim Strauch
 
Am 1. Dezember startet die gemeinsame Werbetochter von ARD und ZDF. Wie Hans-Joachim Strauch, Leiter des ZDF Werbefernsehen, im Exklusiv-Interview mit HORIZONT.NET ankündigt, wollen die Partner ihren gemeinsamen Marktanteil deutlich steigern. Was die Entwicklung der Werbekonjunktur angeht, ist Strauch allerdings pessimistisch. "Das kommende Jahr wird hart werden. Ich glaube auch nicht, dass es ohne hohe Rabatte gehen wird." mehr
 
 Süddeutscher Verlag legt Pläne für Sonntagszeitung für unbestimmte Zeit auf Eis
 
Der Süddeutsche Verlag hat seine Pläne für eine Sonntagsausgabe der "Süddeutschen Zeitung" offenbar aufgegeben. Angesichts der Krise auf dem Werbemarkt sehen die Gesellschafter der "SZ", die Südwestdeutsche Medienholding ("Stuttgarter Zeitung", "Schwarzwälder Bote") offenbar keine ausreichenden wirtschaftlichen Perspektiven mehr für das Projekt. mehr
 
"Financial Times Deutschland" reduziert Umfang
 
Gruner + Jahr tritt bei der Wirtschaftszeitung "Financial Times Deutschland" auf die Kostenbremse. Bereits zum Monatsende soll der Umfang des defizitären Blatts reduziert werden. Im Schnitt wird die "FTD" künftig um zwei Seiten dünner. Zudem wird die Wochenendbeilage "Weekend" eingestellt. mehr
 
 Verleger suchen nach sicheren Wegen durch die Krise
 
Beim diesjährigen Printgipfel im Rahmen der Medientage bestimmte die aktuelle Finanzkrise und deren Auswirkungen die Diskussion. Alle Verleger sind sich einig, dass 2009 ein schwieriges Jahr für Zeitungen und Zeitschriften werden wird. mehr
 
Jochen Gutbrod 

Jochen Gutbrod

 Holtzbrinck-Vize Jochen Gutbrod: Rezession ist unabwendbar
 
Die aktuelle Anzeigenflaute setzt die deutschen Zeitungsverleger unter Handlungsdruck. Im HORIZONT-Interview bestätigt Holtzbrinck-Vize Jochen Gutbrod, dass hinter den Kulissen bereits Gespräche über Kooperationen und Übernahmen laufen. mehr
 
Pro Sieben Sat 1 mit Umsatzminus
 
Pro Sieben Sat 1 (P7S1) gelingt auch im 3. Quartal 2008 keine Trendwende. Der Gesamtumsatz des TV-Konzerns hat sich um 3,3 Prozent auf 646,5 Millionen Euro verringert. Das um Einmaleffekte bereinigte Ebitda sank um 17,4 Prozent auf 103,1 Millionen Euro. mehr
 
VDZ-Bilanz: Verlage rechnen mit leichtem Umsatzrückgang
 
Für das Jahr 2008 rechnen die deutschen Verlage mit einem Umsatzrückgang von 1,4 Prozent auf rund 7,6 Milliarden Euro. Mit Blick auf 2009 sind die Aussichten trübe. Deutlich mehr als die Hälfte der vom Verband Deutscher Zeitschriftenverlage (VDZ) befragten Mitglieder rechnet mit einer schlechteren wirtschaftlichen Lage als 2008. mehr
 
OWM-Chef Uwe Becker 

OWM-Chef Uwe Becker

Werbungtreibende leiden unter der Finanzkrise
 
Die Finanzkrise ist bei den deutschen Markenartiklern angekommen. Darauf deutet eine aktuelle Umfrage der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) unter ihren knapp 100 Mitgliedern hin. Danach hat sich die Stimmung hierzulande merklich verschlechtert. Mehr als drei Viertel der Unternehmen rechnen im kommenden Jahr mit einem Rückgang des Konsums. mehr
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