27.10.2011
Report: Handelsmarketing - Mehr Experimente
Der Handel experimentiert mit seinem Mediamix und straft das alte Vorurteil einer trägen Branche ohne Ideen Lügen. Insbesondere Aldi, Lidl und Schlecker sorgten im vergangenen Jahr für unruhige Zeiten bei den Zeitungsvermarktern. Sie versuchten sich an alternativen Medienstrategien, kürzten und verschoben die Budgets in andere Kanäle. Laut Nielsen-Angaben bleiben die Zeitungen dennoch mit einem Anteil von 69 Prozent der wichtigste Werbeträger für den Handel, allerdings zeigt die Kurve nach unten. Radio und TV hingegen legen erheblich zu.
Report: Handelsmarketing
Weitere Themen im Report "Handelsmarketing" in HORIZONT, Ausgabe 43/2011
Werbestrategie: Chancen und Risiken der preisbasierten Media-Markt-Kampagne.
Kundenzeitschriften: Saturn will Kundenkontakt mit "Turn on" stärken.
Tageszeitungen: Best Sellers Best Award prämiert Handelswerbung.
Crossmedia: Weltbild zeigt, wie Plakat und Mobile zusammen funktionieren.
Interaktive Schaufenster: Ladenfronten werden zu digitalen Kaufkanal.
Am Point of Sale wartet indes ein weiteres Medium noch immer auf den Durchbruch: Trotz durch Marktforschung erwiesener Abverkaufswirkung leidet Instore-Radio unter mangelnder Aufmerksamkeit von Seiten der Kunden und Mediaplaner. Um dem entgegenzuwirken, setzten Anbieter von Instor-Radio auf die Ausweisung der Reichweite, die die Gesellschaft für Konsumforschung im Oktober erstmals vorgelegt hat. Mit dem Nachweis einer technischen Reichweite von 83,8 Prozent im Lebensmittel-Einzelhandel und 7,9 Millionen erreichten Haushaltsführenden soll die Vermarktung nun einen Schub bekommen.
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