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Report: Finance Marketing - Banken und Versicherungen setzen falsche Akzente



Seit einigen Jahren rüttelt die Finanzkrise an dn Grundfesten von Banken und Versicherungen. Doch noch immer scheinen viele Häuser nicht die richtigen Antworten gefunden zu haben, adäquat auf die kommunikative Herausforderung zu reagieren.

 
Statt in die Offensive zu gehen, reduzieren viele Institute ihre Werbeinvestitionen und agieren mithin nach dem Vogel-Strauß-Prinzip - ein verheerendes Signal, wie Harald Jossé von Forsa Brandcontrol konstatiert: "Man kann nicht nicht kommunizieren", zitiert Jossé eine Grundregel von Kommunikation. Marion Dreßler, Marketingchefin des Vermögensverwalters Fidelity Worldwide Investments, sieht dies ähnlich: "Sie können als Unternehmen nicht nur dann da sein, wenn es gut läuft, sondern müssen auch in schwierigen Zeiten präsent sein."

Report Finance Marketing

Die weiteren Themen im Report Finance Marketing in HORIZONT, Ausgabe 47/2012

Werbemarkt:
Viele Unternehmen treten bei den Spendings auf die Bremse.

Interview: Fidelity-Managerin Marion Dressler zur Werbestrategie.

Exklusivumfrage: Die Bankenwerbung kommt bei Verbrauchern nicht an.

Crowd Funding: Internetplattformen bieten alternative Finanzierungsmodelle.

Best Cases: Viele Wege führen im Sportsponsoring zum Ziel.

Unisextarife: Die Lebensversicherer machen aus der Pflicht eine Werbekür.

Mit der Präsenz allein ist es aber nicht getan, es kommt zudem auf die richtigen Botschaften an. Dass Versicherungen und Banken nun das Thema Vertrauen in ihrer Werbung in den Vordergrund stellen, grenzt an Realsatire , sagt Jossé solange das Werbeversprechen nicht mit Unternehmenspolitik und der Produktrealität in Einklang stehe. Der Verbraucher lasse sich von solchen Worthülsen nicht blenden, sofern keine Substanz erkennbar sei. Statt Seelenmassage rät Jossé den Instituten zur Besinnung auf den Markenkern. joz
 


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