09.11.2011
Report: Entscheidermedien II - Herausforderungen meistern
Die Manager der Wirtschaftspresse ziehen für 2011 positive Bilanz: Laut Nielsen-Statistik konnten die meisten der zwanzig größten Wirtschaftsmagazine ihre Bruttowerbeumsätze in den ersten neun Monaten des Jahres steigern. "Börse Online" und "Euro am Sonntag" gelingt gegenüber dem Vorjahreszeitraum prozentual sogar ein zweistelliges Plus. Weiterhin schwierig bleibt es allerdings im Vertrieb: Die harte Auflage sinkt weiter rapide. Ein möglicher Grund dafür liegt laut der Studie Communication Networks in der hohen Nutzungsdauer des Internets bei Entscheidern.
Report: Entscheidermedien II
Weitere Themen im Report "Entscheidermedien II" in HORIZONT, Ausgabe 45/2011
Magazine: Schnelle Wirtschaf verändert die Rolle der Printtitel.
Finanzportale: Deutsche Plattformen positionieren sich gegen Wallstreet Online.
Werbemarkt: Finanzbranche setzt wieder mehr auf TV und Internet.
Business Networks: Facebook und Google+ machen Xing und Linkedin Konkurrenz.
Auf die Stärkung der Marke setzen auch die Tageszeitungsverlage. Dass die gedruckte Auflage auf Grund des veränderten Medienkonsums weiter sinken wird, ist den Managern klar. Umso intensiver zählt für sie Verbreitung auf den digitalen Kanälen und damit das Binden der Leser und User an die Marke. Mit der steigenden Parallelnutzung rückt damit auch die Gesamtreichweite immer weiter in den Mittelpunkt. Die Frage, welche Kanäle sich neben Print am besten monetarisieren lassen werden, ist noch offen. Marianne Dölz, Geschäftsführerin der Verlagsgruppe Handelsblatt, kann sich immerhin vorstellen, dass Print- und Digitalerlöse in drei bis vier Jahren auf dem gleichen Niveau liegen. son
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