Urheberrechte
09.07.2009
166 Verlage unterzeichnen "Hamburger Erklärung"
Die "Hamburger Erklärung", mit der Verleger ihr geistiges Eigentum im Internet schützen wollen, zieht weite Kreise. 166 europäische Verlage haben sich dem Bündnis mittlerweile angeschlossen. Mit der Erklärung rufen die Unterzeichner Regierungen weltweit auf, das Urheberrecht von Autoren, Verlegern und Sendern im Internet zu wahren.
Die Initiative richtet sich vor allem gegen die Vertreter von Suchmaschinen und anderen Content-Aggregatoren, die mit dem geistigen Eigentum von Verlagen Erlöse erzielen. Heute hat der Europäische Verlegerrat (European Publishers Council, EPC) der EU-Kommission die "Hamburger Erklärung zum Schutz des geistigen Eigentums" überreicht. Damit wird aus der Initiative der zunächst sechs deutschen Verlage, die Anfang Juni das Dokument in Hamburg vorstellten, eine internationale.
Bereits Ende Juni hatten sich die im EPC organisierten Verlage sowie der Weltzeitungsverband World Association of Newspapers and News Publishers (WAN-IFRA) der "Hamburger Erklärung" angeschlossen. Unter allen Unterzeichnern sind inzwischen 148 deutsche Verlage.
Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender Axel Springer: "Es gibt vor allem zwei Ziele: Eine faire Beteiligung an den Umsätzen derjenigen, die unsere Inhalte vermarkten, und darüber hinaus die Entwicklung eines Marktes für bezahlte Inhalte in der digitalen Welt."se
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