WDR vs. "Die Zeit"
21.03.2012
Unregelmäßigkeiten bei Gottschalk-Verträgen? WDR weist Vorwürfe zurück

Gottschalks ARD-Vorabendsendung bleibt ein heißes Thema
Dass die Verpflichtung von Thomas Gottschalk eine Herzensangelegenheit einiger Intendanten war, ist bekannt. Vor allem die WDR-Chefin Monika Piel soll den Vertrag mit Gottschalk vorangetrieben haben. Die heute verbreitete Vorabmeldung der "Zeit" erweckt nun den Eindruck, die ARD-Granden hätten den hoch dotierten Vertrag mit Gottschalk absichtlich an den Kontrollgremien der ARD vorbei "eingefädelt". Michael Kroemer, Mitglied im Verwaltungsrat des WDR und Aufsichtsrat der WDR Mediagroup erwäge daher, bei der nächsten Aufsichtsratssitzung der WDR-Tochter Einsicht in den Vertrag zu fordern, berichtet die "Zeit" weiter.
"Gottschall live" steht wegen der unbefriedigenden Zuschauerzahlen in der Kritik. Seit dieser Woche versuchen die ARD und die Produktionfirma Grundy Light Entertainment mit Änderungen am Konzept gegenzusteuern. Ab sofort tritt Gottschalk vor Publikum auf. Die Marktanteile haben sich seitdem wieder etwas verbessert, liegen aber immer noch weit unterhalb der Zielmarke von 10 Prozent. dh
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