09.05.2008
Murdochs News Corporation legt deutlich zu
Der Konzern "News Corporation" von Medienmogul Rupert Murdoch hat seinen Umsatz um 16 Prozent auf 8,75 Milliarden US-Dollar gesteigert. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 2,69 Milliarden Dollar. Grund ist neben einem Milliardengewinn aus einem Anteilstausch vor allem das TV-Geschäft. Mit einem operativen Ergebnis von 419 Millionen Dollar im 1. Quartal 2008 (gegenüber 273 Millionen im Vorjahreszeitraum) war das TV-Segment der stärkste Umsatztreiber. Hier profitierte das Unternehmen vor allem von den gestiegenen Anzeigenerlösen aus Sport- und Prime-Time-Programmen. Grund seien die höheren Anzeigenpreise, bedingt durch die guten Quoten der Sportereignisse. Allen voran lag die Ausstrahlung des American-Football-Endspiels Super Bowl.
Allein 1,7 Milliarden Dollar verdiente der Konzern an einem Tausch mit dem US-Konkurrenten Liberty Media. Murdoch hatte sich Libertys 16-Prozent-Beteiligung an seiner News Corporation im Austausch zu seinem gut 40-prozentigen Anteil am Satelliten-TV-Betreiber DirecTV zurückgeholt. Das Kabelnetzgeschäft mit dem Nachrichtensender Fox News brachte einen Gewinn von 330 Millionen Dollar (Vorjahreszeitraum: 273 Dollar). Die Filmsparte verlor von 410 auf 261 Millionen Dollar. Den Umsatzrückgang erklärt das Unternehmen mit extrem erfolgreichen Film- und Serienveröffentlichungen im Vorjahresquartal. np
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Der Countdown läuft: Während Medienhäuser bereits fleißig an Inhalten basteln, lässt Olympia viele Zuschauer kalt.
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Die BLM und das bayrische Internet
Live-Stream-Angebote im Web sollen in Bayern ab August nur noch mit Sendelizenz ausgestrahlt werden dürfen, sobald sie gleichzeitig mehr als 500 Zuschauer erreichen. Das plant die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM). Davon wären womöglich auch die Web-TV-Angebote von Blogs und Co betroffen. Ähnliche Ziele verfolgt der Entwurf des Rundfunkstaatsvertrags.
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HORIZONT 30/2008 vom 24.07.2008
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