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23.01.2008

Zeitungsauflagen sinken weiter


Überregionale Zeitungen waren die Gewinner im 4. Quartal 2007. Die heute von der Zeitung Marketing Gesellschaft (ZMG) veröffentlichten Auflagenentwicklungen weisen für die Gattung 1,65 Millionen verkaufte Exemplare auf, was einem Plus von 12.092 Exemplaren oder 0,74 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht.
 
Von positiven Entwicklungen können die anderen Zeitungsgattungen nur träumen. Die Gesamtauflage aller Tages-, Sonntags- und Wochentitel deutscher Zeitungsverlage sank im 4. Quartal um 2,3 Prozent auf knapp 26 Millionen verkaufte Exemplare pro Erscheinungstag.
 
Die Tageszeitungen insgesamt lagen mit 20,5 Millionen verkauften Exemplaren 1,97 Prozent unter den Verkäufen des Vorjahresquartals. Bei den lokalen und regionalen Abozeitungen liegt das Minus bei 2 Prozent (14,5 Millionen verkaufte Exemplare), bei den Kaufzeitungen insgesamt sogar bei 2,86 Prozent (4,4 Millionen verkaufte Exemplare).
 
Noch stärker büßten die Sonntagszeitungen ein: Mit 3,5 Millionen Exemplaren lag der Verkauf 4,66 Prozent unter dem im Vorjahreszeitraum. Allerdings ist hier zu beachten, dass die "Morgenpost für Sachsen am Sonntag" von der IVW nicht mehr als eigenständiger Titel geführt wird, was zu einem Wegfall von 70.000 Exemplaren führte. Ausreißer unter den Sonntagszeitungen ist die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung", die ihre Auflage entgegen dem Trend um 2,98 Prozent steigern konnte.
 
Die Wochenzeitungen erzielten im 4. Quartal 2007 eine verkaufte Auflage von knapp 2 Millionen Exemplaren und verlieren damit 1,6 Prozent.
 
Ganz im Gegenteil zu den Printtiteln konnten die E-Paper ihre Auflagen kräftig steigern. Die in der Auflagenstatistik gesondert ausgewiesenen Titel erreichten mit 59.078 verkauften Exemplaren ein Plus von über 34 Prozent. jf
 

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