04.01.2008
ZAS
Zeitschriften beenden 2007 mit Anzeigenminus
Die Verleger deutscher Publikumszeitschriften ziehen für 2007 eine negative Bilanz im Anzeigengeschäft. Laut der Zentralen Anzeigenstatistik (ZAS) des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) ging das Gesamtvolumen im vergangenen Jahr leicht um minus 3,02 Prozent gegenüber 2006 zurück.
Das entspricht einem Verlust von 6768 Anzeigenseiten. Insgesamt wurden 217.331 Anzeigenseiten verkauft. Allerdings sind in der Statistik auch Eigenanzeigen berücksichtigt.
Gewinner unter den auflagenstarken Titeln sind nach absoluten Seitenzuwächsen "Focus Money" (plus 268 Anzeigenseiten) und "Für Sie" (plus 256). Im oberen Feld spielen außerdem Börse Online (plus 126), das TV-Supplement "RTV" (plus 119) und die Mädchenzeitschrift "Chica" (plus 117) mit. Die größten Verluste verzeichnen das "Kicker - Sportmagazin", das rund 339 Anzeigenseiten weniger als im WM-Jahr 2006 verkauft und das "CT Magazin für Computer" (minus 324). Verluste von knapp über 300 Anzeigenseiten haben auch "Computer Bild" und "TV Spielfilm".
Neuling "Vanity Fair" kommt auf 1548 Anzeigenseiten, "Dogs" auf 49. Bei den großen Nachrichtenmagazinen hat sich der Rückwärtstrend bereits in den vergangenen Monaten abgezeichnet - alle bleiben unter den Vorjahreswerten: "Stern" (minus 280 Anzeigenseiten), "Spiegel" (minus 214) und "Focus" (minus 79). Dennoch zählen alle drei zu den anzeigenstärksten Titeln im Zeitschriftenmarkt. Die Excel-Charts gibt es auf dem PZ-Online-Server.
- Medien 4. Dezember 2007: Print-Anzeigenmarkt weiter rückläufig
- Medien 29. Oktober 2007: Kein Aufwärtstrend bei Anzeigenverkäufen in Sicht
- Medien 1. Oktober 2007: ZAS: Nachrichtentitel weiter im Minus
- Medien 27. Juli 2007: ZAS: Leichte Verluste bei Nachrichtentiteln
- Medien 30. April 2007: ZAS: Anzeigenmarkt bleibt rückläufig
- Medien 2. April 2007: ZAS: Holpriger Anzeigenstart ins Jahr 2007
Weitere Nachrichten aus Medien vom 04.01.2008:
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Laut Marktforschung Facit erntet derzeit vor allem ein Kreditinstitut das Vertrauen der deutschen Verbraucher: die Sparkassen.
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Off the record
Bayern München führt bei Twitter
Beim Microblogging-Dienst Twitter sind auch bereits einige Bundesliga-Vereine mit einem Twitter-Account vertreten. Bayern München belegt dabei den Spitzenplatz mit den meisten Followern (Fans) aller Bundesliga-Clubs. Auf Platz 2 folgt Hannover 96 vor Schalke 04. Die Bundesliga-Mannschaften twittern aber in der Regel nicht selbst. Stattdessen twittern die Fans unter dem Logo ihres Clubs.
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HORIZONT Print
HORIZONT 35/2008 vom 28.08.2008
Das Top-Thema der Woche: Seit der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein eine CD mit persönlichen Informationen wie Adressen und Kontonummern von rund 17000 Bundesbürgern zugespielt wurde, herrscht in der Republik Alarmstimmung.
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