Anzeigenstatistik
07.01.2009
Werbekrise trifft Nachrichtenmagazine mit voller Wucht
Die Wirtschaftsflaute schlägt voll auf den Anzeigenmarkt durch. Wie der Verband der Deutschen Zeitschriftenverleger (VDZ) heute mitteilte, ist das Anzeigenvolumen der Publikumszeitschriften 2008 insgesamt um 5,9 Prozent zurückgegangen. Besonders hart getroffen hat es die großen Nachrichtenmagazine.
"Die Finanzkrise hat erste Bremsspuren im deutschen Werbemarkt hinterlassen. Davon haben sich auch die Publikumszeitschriften nicht abkoppeln können", bilanziert Holger Busch, Geschäftsführer Marketing Anzeigen im VDZ, das Anzeigenjahr 2008. Vor allem die Automobil- und die Finanzwirtschaft hat laut VDZ seine Marketingsbudgets zurückgefahren.
Steigende Anzeigenvolumina verzeichneten unter anderem "Myself", "In - Das Star & Style Magazin", "Bild der Frau", "Leben + Erziehen", "Essen & Trinken", "Landlust" und "Tina".
Für 2009 rechnet der VDZ erneut mit leicht rückläufigen Investitionen in die Werbung insgesamt und in Publikumszeitschriften. Marketingchef Busch gibt sich dennoch optimistisch: „Gerade in schwierigen Zeiten erweisen sich die klassischen, reichweitenstarken Kommunikationskanäle wie Print und TV als bewährte und unverzichtbare Werbeträger für die Positionierung von Marken und die Stimulierung des Abverkaufs." dh
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