Hintergrund
07.01.2010
Warum Klambt "Grazia" wochenlang versteckt hat / Verleger Rose: "Das wird ein Marathon"
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07.01.2010
Über „Grazia" war im Vorfeld immer wieder spekuliert worden - und von Klambt immer wieder abgestritten. Erst Anfang November 2009, als der badische Verlag sein Konzept unter dem Titel „Look" vorstellte, verstummten die „Grazia"-Spekulationen. Warum Klambt seitdem dieses wochenlange Versteckspiel betrieb, erklärt Verleger Lars Joachim Rose im exklusiven Interview mit HORIZONT.NET: "Es war ein notwendiger Spagat, um das Heftkonzept rechtzeitig vorzustellen und zugleich die rechtliche Situation zu würdigen".
Rose und Chefredakteur Klaus Dahm beschreiben die deutsche „Grazia"-Version - international gibt es damit 15 Ausgaben - als „Hochglanz-Crossover" aus Mode/Beauty, People/Lifestyle und Zeitgeschehen. Das Heft wird, wie berichtet, donnerstags erscheinen. Die Garantieauflage liegt bei 150.000 Exemplaren (Druckauflage zum Start: 500.000 Stück). Die langfristigen Verkaufserwartungen rangieren bei 200.000 Heften. Kernzielgruppe sind rund 4,9 Millionen an den Heftthemen interessierte Frauen zwischen 25 und 40 Jahren („urbane Hedonistas"). „Grazia" erscheint im neu gegründeten Klambt-Style-Verlag in Hamburg. Geschäftsführer sind Nicole Oefler und Kay Labinsky. rp
Weiterlesen: Verleger Lars Joachim Rose und „Grazia"-Chefredakteur Klaus Dahm im exklusiven HORIZONT-Interview
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