Sparmaßnahmen
19.09.2008
WAZ: Nienhaus dreht an der Kostenschraube
Die Mitarbeiter des WAZ-Konzerns müssen sich offenbar auf harte Sparmaßnahmen gefasst machen. Wie Christian Nienhaus, der Anfang Juli von Springer als Geschäftsführer zur WAZ wechselte, gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" ankündigt, will sich der Verlag deutlich effizienter aufstellen.
So sei es beispielsweise nicht sinnvoll, dass "bei einem Spiel von Borussia Dortmund vier Redakteure von vier Titeln im Stadion sitzen, die vier mehr oder weniger gleiche Artikel schreiben", so Nienhaus.
Am 30. September sollen die Chefredakteure erste Ergebnisse präsentieren. "Ich erwarte noch bessere Qualität zu geringeren Kosten. Das ist notwendig, weil die WAZ-Gruppe im Ruhrgebiet ein Kosten- und Ergebnis-Problem hat", so Nienhaus. Einige Titel schreiben dort rote Zahlen. Betriebsbedingte Kündigungen schließt er nicht aus. pap
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