Anzeigenstatistik
15.07.2010
Verlage wollen ZAS abschaffen
Schluss mit der Seitenzählerei? Die Zeitschriftenhäuser wollen offenbar die Zentrale Anzeigenstatistik (ZAS) zum Jahresende abschaffen. Dies erfuhr HORIZONT.NET aus Verlagskreisen. Hintergrund ist der aus Verlags-, Agentur- und Kundensicht offenkundig begrenzte Aussagewert der monatlichen Erhebung.
Die ZAS zählt gedruckte - und nicht in jedem Fall bezahlte - Inserate, inklusive Eigen-, Medien- und Freianzeigen. Außerdem fehlt jeder monetäre Bezug, da eben nur Seiten gezählt werden.
Herausgeber der ZAS ist der Arbeitskreis Pressemarkt Anzeige (PMA) in der Sparte Publikumszeitschriften im Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ). „Angesichts der großen inhaltlichen Schnittmengen zwischen den ZAS-Daten und der Nielsen-Werbestatistik prüft der VDZ zurzeit, ob die Weiterführung der ZAS in Zukunft noch sinnvoll, notwendig und wirtschaftlich vertretbar ist", erklärt Holger Busch, VDZ-Geschäftsführer Marketing/Anzeigen, auf Anfrage. rp
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