Magazine
06.12.2007
Vanity Fair ändert Heftbindung, Agentur und Claim
Bei der Condé-Nast-Zeitschrift "Vanity Fair"stehen einige Veränderungen an. Die wichtigste Neuerung: Im nächsten Jahr erscheint mit Ausgabe 3/2007 (EVT 10. Januar) das Magazin mit Rückendrahtheftung und nicht mehr wie bislang mit Klebebindung.
Publisher Markus Schönmann will mit der Maßnahme den Titel weiter nach vorn bringen: "Wir unterstreichen damit die Aktualität von Vanity Fair im wöchentlichen Zeitschriftenmarkt", so Schönmann. Druckverfahren und Papier bleiben gleich. Im Rahmen einer Marketingaktion kostet die aktuelle Ausgabe, der eine CD beiliegt, zudem einmalig 1 Euro. Auch der Pitch um den Werbeetat der Zeitschrift ist entschieden. Als Sieger geht die Münchner Agentur Saint Elmo's aus dem Wettbewerb hervor.
Die Kampagne, die die Einführungsmaßnahmen im kommenden Jahr weiterführen soll, steht unter dem neuen Claim "Vanity Fair. Die Woche hat viele Gesichter." Damit soll die thematische Vielseitigkeit und der Themenmix aus Kultur, Politik, Wirtschaft, Stil und Gesellschaft verdeutlicht werden. Bisheriger Etathalter war Römer Wildberger in Berlin.
Vanity Fair wurde im Februar von Condé-Nast in Deutschland eingeführt. Nach einigen Querelen um das Aufnahmeverfahren in der IVW wurden Mitte Oktober die ersten Verkaufszahlen veröffentlicht. Danach erzielte des Magazin im 3. Quartal dieses Jahres eine verkaufte Auflage von 172.308 Exemplaren, davon entfallen 106.951 auf den Einzelverkauf.
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