30.04.2007
VPRT fordert neues Verfahren zur Gebührenfestsetzung
Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) fordert eine grundsätzliche Reform des Modells zur Gebührenfestsetzung. "Das derzeitige Gebührenfestsetzungsverfahren bedarf einer grundlegenden Reform - es entspricht nicht mehr den verfassungsmäßigen Vorgaben", sagt VPRT-Präsident Jürgen Doetz. Am Mittwoch verhandelt das Bundesverfassungsgericht erstmals über die Beschwerde der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gegen das letzte Verfahren der Bundesländer zur Festsetzung der Rundfunkgebühren.
Fehler bei der Bedarfsanmeldung könnten durch die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs KEF nicht mehr korrigiert werden, kritisiert der VPRT. Zusammen mit der "unzureichenden Auftragsdefinition" des öffentlich-rechtlichen Rundfunks entstehe ein "Teufelskreis", der den Anforderungen an eine Rundfunkordnung nicht mehr gerecht werde. "Die Anstalten können ihr Wachstum in neue Märkte praktisch selbst bestimmen. Dagegen sollte das Gericht ein Signal setzen," so Doetz.
Kommentare
Nachrichten
User-Empfehlungen
TV-Quoten
Die meistgesehenen Sendungen vom 24.05.2012
Bestellen Sie jetzt kostenlos den HORIZONT.NET Newsflash und erhalten Sie jeden Morgen die TV-Quoten.
Zu den Top 20 TV-Quoten
Leserfavoriten
HORIZONTJobs
News-Archiv
facebook
|
HORIZONT.NET auf Facebook
|
Marktdaten




