Erlösquellen für Verlage
08.11.2007
VDZ-Studie: Zeitschriftenverlage rechnen mit starken Wachstum im Netz
Wachstum kommt in Zukunft nicht mehr aus dem Kerngeschäft, sondern aus dem Internet. Dass sich diese Erkenntnis durchgesetzt hat, belegt die Studie "Das Geschäftsfeld Internet für Verlage" des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen KPMG und der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Bis 2010 sehen die Befragten demnach keine signifikante Verbesserung des Anzeigen- und Vertriebsgeschäfts.
Hingegen soll der absolute Umsatzanteil der Online-Medien von derzeit 4,6 Prozent auf knapp 13 Prozent steigen. Die Medienentscheider rechnen mit einem jährlichen Wachstum von rund 20 Prozent - mittelgroße Verlage schätzen es sogar doppelt so hoch. "Die großen Verlagshäuser waren immer schon im Netz engagiert. Jetzt investiert auch der Mittelstand auf breiter Front", erläutert Alexander von Reibnitz, Geschäftsführer Digitale Medien und Neue Geschäftsfelder im VDZ. Damit kleine und mittlere Häuser für die digitale Zukunft gewappnet sind, will der Verband 2008 sechs bis acht White Papers mit Schwerpunkten zum Thema Web-Strategien herausgeben.
Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe 45/2007, die am heutigen Donnerstag, 08. November erscheint.
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