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Unregelmigkeiten bei Gottschalk-Vertrgen? WDR weist Vorwrfe zurck


von David Hein,
Redakteur HORIZONT.NET

Gottschalks ARD-Vorabendsendung bleibt ein heies Thema

Gottschalks ARD-Vorabendsendung bleibt ein heies Thema

"Gottschalk Live" kommt nicht aus den Schlagzeilen. Gerade erst schien die ARD-Vorabendsendung durch nderungen am Konzept in ruhigeres Fahrwasser zu kommen, da berichtet die "Zeit" berangebliche Unregelmigkeiten beim Vertragsabschluss mit Thomas Gottschalk.Die ARD habe den Produktionsvertrag fr die Sendung an den Gremien der ARD vorbei direkt mit der Produktionstochter Degeto eingefdelt. Der WDR weist die Darstellung zurck.

 
Dass die Verpflichtung von Thomas Gottschalk eine Herzensangelegenheit einiger Intendanten war, ist bekannt. Vor allem die WDR-Chefin Monika Piel soll den Vertrag mit Gottschalk vorangetrieben haben.Die heute verbreitete Vorabmeldung der "Zeit" erweckt nun den Eindruck, die ARD-Granden htten den hoch dotierten Vertrag mit Gottschalk absichtlich an den Kontrollgremien der ARD vorbei "eingefdelt". Michael Kroemer, Mitglied im Verwaltungsrat des WDR und Aufsichtsrat der WDR Mediagroup erwge daher, bei der nchsten Aufsichtsratssitzung der WDR-Tochter Einsicht in den Vertrag zu fordern, berichtet die "Zeit" weiter.
Der WDR hat die Darstellung der "Zeit" inzwischen als "irrefhrend" zurckgewiesen. "Gottschalk Live" werde als Vorabendsendung komplett aus Werbeeinnahmen finanziert und daher auch von den ARD-Werbetchtern verantwortet. Da fr "Gottschalk Live" keine Gebhrengelder verwendet werden,mussten die Gremien auch nicht eingebunden werden. Diese Vorgehensweise gelte seit der Harmonisierung des ARD-Vorabendprogramms 1993/94. Von einer Umgehung der Gremien knne daher nicht die Rede sein, betont der WDR.
 
"Gottschall live" steht wegen der unbefriedigenden Zuschauerzahlen in der Kritik. Seit dieser Woche versuchen die ARD und die Produktionfirma Grundy Light Entertainmentmit nderungen am Konzept gegenzusteuern. Ab sofort tritt Gottschalk vor Publikum auf. Die Marktanteile haben sich seitdem wieder etwas verbessert, liegen aber immer noch weit unterhalb der Zielmarke von 10 Prozent. dh
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