Management
01.09.2008
Umbau bei Burda: Todenhöfer und Markwort könnten in Aufsichtsrat wechseln / Welte soll als Vorstand zurückkehren
Generationswechsel bei Burda: Der 46-jährige Philipp Welte soll als Vorstand zu Burda zurückkehren, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Die Spekulationen um eine Rückkehr Weltes zu Burda kolportieren Insider schon seit Wochen.
Welte war bis 2006 Geschäftsführer von Burdas wichtiger People-Group („Bunte“) und wechselte dann zu Axel Springer nach Berlin. Dort ist er Chief Marketing Officer und Geschäftsführer des im Frühjahr gegründeten Riesenvermarkters Axel Springer Media Impact. Seine Aufgaben bei Springer sollen von Peter Würtenberger, derzeit Vorsitzender der Verlagsgeschäftsführung der „Welt“-Gruppe, übernommen werden.
Zum Stellvertretenden Vorsitzenden und damit direktem Todenhöfer-Nachfolger aufsteigen könnte dann der im Vorstand für Technologie und Treasury zuständige Paul-Bernhard Kallen. Dem Vorstand gehört außerdem Justiziar Robert Schweizer an.
Burda dementiert solche Spekulationen derzeit energisch.
Das 1903 von Franz Burda gegründete Unternehmen wird seit 1987 von Hubert Burda als Vorstandsvorsitzendem und Alleingesellschafter geführt. Todenhöfer ist seither sein Stellvertreter und zuständig für die Verlage, Finanzen und Verwaltung. Zu Burda gehören über 250 Magazine im In- und Ausland sowie zahlreiche Internet- und Radiobeteiligungen. 2007 erzielte das Unternehmen einen konsolidierten Konzernumsatz von rund 1,6 Milliarden Euro – 5,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Wichtigste Sparte waren die Zeitschriften, die rund 1,1 Milliarden Euro zum Umsatz beigetragen haben.
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