14.11.2008
"Süddeutsche Zeitung" will Kosten senken und Stellen streichen
Die Südwestdeutsche Medienholding (SWMH) setzt bei der "Süddeutschen Zeitung" den Rotstift an: Bei der Redaktionskonferenz am Donnerstag wurde nach übereinstimmenden Medienberichten ein umfangreiches Kostensenkungsprogramm angekündigt. Die Rede ist von einem "deutlichen Stellenabbau", wobei auf betriebsbedingte Kündigungen offenbar verzichtet werden soll. Die Stellen sollen durch Teilzeitregelungen und Abfindungsangebote eingespart werden.
Bereits auf den Medientagen München hatte Richard Rebmann, Geschäftsführer der SWMH, angekündigt, Personalkosten einsparen zu wollen. Diese machen rund 50 Prozent der Kosten bei dem Unternehmen aus. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass die lange geplante Sonntagsausgabe der "SZ" in absehbarer Zeit nicht realisiert wird. dh
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