17.04.2008
Studie: Werbung im IPTV soll interaktiv sein
Verbraucher wünschen sich im interaktiven Fernsehen eine Werbeform, die sich von klassischer Online-Werbung unterscheidet. Das geht aus der Studie "User-Experience-Test: Interaktive Werbeformen auf n-tv plus" hervor, die der Kölner TV-Vermarkter IP Deutschland gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Facit Digital, München, der Münchner Mediaagentur Mediaplus, sowie O2 und BMW durchgeführt hat.
Hierfür waren 20 medienaffine Verbraucher aufgerufen, zwei in den interaktiven Sender "N-TV Plus" eingebundene Kampagnen für BMW und O2 zu bewerten. Die Teilnehmer beurteilten die Kampagnen insgesamt positiv und nutzen die interaktiven Angebote. Im direkten Vergleich zu Internet-Werbung beurteilten die Probanden interaktive IPTV-Werbung als hochwertiger, lebendiger, ruhiger und seriöser. Zudem fiel den Probanden als positiv auf, dass es keine unkontrollierbaren Pop-Ups und Layer gäbe.
"Werbung auf IPTV braucht Information, Interaktion, Innovation - und zugleich den verführerischen Charme des traditionellen TV-Spots", resümmiert Christian Bopp, Geschäftsführer von Facit Digital. Die komplette Studie kann im Internet unter www.zukunft-digital.de oder www.ip-deutschland.de heruntergeladen werden. np
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Chart der Woche
Entscheidung am PoS
Ausgerechnet ein Spezialist für Werbung am PoS relativiert die goldene Regel, nach der 70 Prozent der Kaufentscheidungen dort fallen. Global kehrt Ogilvy Action die Formel um. Hierzulande greifen 38 Prozent der Shopper spontan zu.
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Off the record
Bayern München führt bei Twitter
Beim Microblogging-Dienst Twitter sind auch bereits einige Bundesliga-Vereine mit einem Twitter-Account vertreten. Bayern München belegt dabei den Spitzenplatz mit den meisten Followern (Fans) aller Bundesliga-Clubs. Auf Platz 2 folgt Hannover 96 vor Schalke 04. Die Bundesliga-Mannschaften twittern aber in der Regel nicht selbst. Stattdessen twittern die Fans unter dem Logo ihres Clubs.
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HORIZONT Print
HORIZONT 36/2008 vom 04.09.2008
Das Top-Thema der Woche: Boris Schramm, Managing Director bei Group M und damit einer der einflussreichsten Mediaplaner der Republik, geht auf Konfrontationskurs zu Verlagen, die mit Pocketausgaben, Bundles und anderen Maßnahmen gegen den allgemeinen Auflagenrückgang ankämpfen.
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