Out of Home
21.06.2010
Ströer will im 2. Halbjahr an die Börse / Übernahme von Murdochs News Outdoor Poland
Deutschlands größtes Außenwerbeunternehmen Ströer Out-of-Home Media bestätigt Pläne für einen Börsengang. Im 2. Halbjahr diesen Jahres will das Kölner Unternehmen im Prime Standard der Frankfurter Börse aufgenommen werden. Ströer hatte immer wieder mit einem Börsengang geliebäugelt.
Der Außenwerber plant im Rahmen einer Kapitalerhöhung neue Aktien im Wert von rund 275 Millionen Euro zu platzieren. CEO und Mitgründer Udo Müller und Aufsichtsrat Dirk Ströer werden im Rahmen der Kapitalerhöhung keine Aktien verkaufen. Den Börsengang bereiten J.P. Morgan und Morgan Stanley vor.
Einen weiteren Teil der Einnahmen aus der Kapitalerhöhung will Ströer in das organische Wachstum investieren. Außerdem soll die Nettoverschuldung gesenkt werden. "Der Börsengang soll uns die Möglichkeit geben, unsere erfolgreiche Wachstumsgeschichte fortzuschreiben und zu beschleunigen", sagt Müller.
Im 1. Quartal lag der Umsatz bei 105,1 Millionen Euro - 5,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 12,3 Prozent auf 16,7 Millionen Euro. Der Deutschland-Umsatz ist um 4,7 Prozent auf 87 Millionen Euro gestiegen. In der Türkei konnte Ströer überdurchschnittlich stark wachsen und legte um 25 Prozent auf 9 Millionen Euro zu. "Das starke 1. Quartal 2010 bestätigt unseren Optimismus", sagt CFO Alfried Bührdel. pap
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