18.06.2009
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Ströer: Leichtes Minus im Geschäftsjahr 2008
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18.06.2009
Nach Segmenten aufgeschlüsselt heißt das: In der größten Produktgruppe Poster sank der Umsatz um 3,5 Prozent. Das europäische Riesenpostergeschäft ging sogar um 29,4 Prozent zurück. In der Produktgruppe Transport konnte Ströer hingegen den Umsatz um 8,2 Prozent steigern.
Die Investitionen stiegen 2008 trotz Werbekrise um 46 Prozent auf 62,2 Millionen Euro. Rund die Hälfte davon floß in Deutschland in die Ausstattung von Städten wie zum Beispiel Hamburg mit neuen Werbeträgern. se
Ströer-Vorstandsvorsitzender Udo Müller im HORIZONT.NET-Interview
Der Umsatz ging 2008 um 3 Prozent gegenüber 2007 zurück, das Ebitda um knapp 13 Prozent. Wie bewerten Sie diese Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr? Ganz klar als Erfolg. Wir haben hart gearbeitet und der Werbekrise weitgehend getrotzt. Der Ergebnisrückgang ist auf wachstumsbedingte Einmalkosten und negative Währungseffekte im Ausland sowie die Volatilität unseres Riesenpostergeschäfts zurückzuführen. Jetzt setzen wir alles dran, in einem noch schwierigeren Marktumfeld 2009 das Ergebnis zu verbessern.
Das Riesenpostergeschäft ist mit minus 29 Prozent deutlich eingebrochen. Woran liegt das und welche Konsequenzen ziehen Sie daraus? Riesenposter werden häufig als Add-on gebucht und verschwinden in Krisenzeiten mit als erstes aus den Mediaplänen. Hinzu kam die besonders schwierige Situation im englischen Werbemarkt, wo blowUP media als Marktführer auch besonders stark betroffen war. Als Gegenmaßnahme haben wir das Riesenpostergeschäft in allen Bereichen inklusive Standorteinkauf kostenseitig optimiert.
Gut dagegen lief das Geschäft in Polen und der Türkei. Worauf ist das zurückzuführen? Im Ausland haben wir in den Jahren 2007 und 2008 massiv in den Ausbau unserer Netze und in innovative Werbeträger investiert. In Polen ist es uns gelungen, die Auslastung weiter zu verbessern. In der Türkei haben wir unser Portfolio insbesondere in Istanbul und Ankara deutlich erweitert. Beide Auslandsmärkte wurden erst vor kurzem konsolidiert, insofern besteht hier noch großes Potenzial.
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