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Printbündnis

von Roland Pimpl,
Redakteur / Korrespondent Hamburg

"Spiegel" und "Süddeutsche Zeitung" kooperieren bei der Vermarktung


"Spiegel"-Vermarktungschef Norbert Facklam macht gemeinsame Sache mit der SZ

"Spiegel"-Vermarktungschef Norbert Facklam macht gemeinsame Sache mit der SZ


Bündnis Hamburg/München: Der "Spiegel" und die "Süddeutsche Zeitung" kooperieren im Werbegeschäft. So marschieren die beiden Vermarktungschefs Norbert Facklam und Jürgen Maukner nun gemeinsam zu manchen Werbekunden. "Es geht darum, im Markt das Bewusstsein zu verankern, dass sich manche Titel aus unterschiedlichen Gattungen ähnlicher sind als man denkt", sagt "Spiegel"-Mann Facklam im HORIZONT-Interview. Mit dem Gewicht beider Titel will man über die Werbeleistung selbst definierter Qualitätsmedien sprechen, um sich dem grassierenden Rabattpoker bestmöglich zu entziehen.
 
Gemeinsame Werbeangebote gibt es erst einmal nicht. Facklam schließt das aber für die Zukunft nicht aus, inklusive Spiegel Online und Süddeutsche.de. Und vielleicht sind dann ja noch weitere Titel mit dabei. Maukner hatte im HORIZONT-Interview vor fünf Wochen noch die „FAZ" und die „Zeit" als Titel genannt, die seiner Qualitätsdefinition genügen.
„In Zeiten, in denen Qualitätsargumente bei der Vermarktung oft weniger zählen als Rabatte, haben wir es wohl sogar schwerer als andere, weil wir da nicht mitmachen", sagt Facklam: „Umso wichtiger sind Austausch und Zusammenarbeit mit Titeln in einer ähnlichen Situation."
 

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Wie Facklam den ominösen Begriff "Qualität" definiert und warum er nicht mehr über Trading reden mag, das lesen Abonnenten in der HORIZONT-Ausgabe 8/2012, die am Donnerstag, 23. Februar erscheint.

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Interessanter Randaspekt der Tatsache, dass der „Spiegel" jetzt ausgerechnet mit einer Tageszeitung kooperiert: Konterkariert das Magazin damit nicht die vom Zeitschriftenverband VDZ ausgerufene Einigkeit im Gattungsmarketing im Allgemeinen und bei der Werbewirkungsstudie AIM im Besonderen? Nein, sagt Facklam, selbstverständlich unterstütze man auch weiterhin die Marketingmaßnahmen des VDZ, aber das schließe doch nicht aus, passende Partner auch aus anderen Gattungen zu suchen. „So arbeiten wir ja zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen mit dem WDR zusammen - das ist noch nicht einmal Print!", so Facklam. Und wie viele andere Verlage betreibe man Wirkungsforschung immer auch eigenständig, vor allem mit den Untersuchungsreihen „Wirkungsspiegel" und „Faszination Spiegel", die auf einzelne Kampagnen und Kunden zugeschnitten sind. rp
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