Umbau
21.11.2007
Spiegel TV öffnet sich für Beteiligungen Dritter
Der Umbau von Spiegel TV, gegen den sich der scheidende "Spiegel"-Chefredakteur Stefan Aust gewehrt hatte, ist unter Dach und Fach. Ab 2008 gibt es drei Tochterunternehmen: den Technik-Dienstleister Spiegel TV Produktion, die Co- und Auftragsproduktionsfirma Spiegel TV Media und Spiegel TV Infotainment (früher: A+I) als Produktionsfirma für Unterhaltungsformate ("Kerner").
An allen drei Unternehmen können sich Dritte minderheitlich beteiligen. Am Dienstag dieser Woche wurden die Mitarbeiter informiert.
"Die strukturellen Änderungen führen nicht zu Personalabbau", teilt der Verlag mit. Alle bestehenden Verträge würden "in diesem Zusammenhang" beibehalten. Begründet wird die Änderung der Struktur mit der "Notwendigkeit, die in den letzten Jahren entstandenen neuen Geschäftsfelder zu ordnen und entsprechende Verantwortlichkeiten zu schaffen".
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