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10.06.2010
„Spiegel“: Spielraum für Neueinstellungen / Million-Auflagengrenze wackelt
Steiler könnte das verlagspolitische Nord-Süd-Gefälle kaum sein als in dieser Woche: Während das Münchner Nachrichtenmagazin „Focus" offenkundig bis zu 50 Stellen abbauen muss und entsprechende Abfindungsangebote bestätigt, legt der „Spiegel" in Hamburg schon wieder den Vorwärtsgang ein.
„Nachdem wir im vergangenen Jahr bei Neueinstellungen eher zurückhaltend waren, haben wir dafür nun wieder den nötigen Spielraum", sagt Chefredakteur Mathias Müller von Blumencron im HORIZONT-Interview.
Exklusiv für Abonnenten
Das Interview mit der „Spiegel"-Doppelspitze lesen Abonnenten exklusiv in der HORIZONT-Ausgabe 23/2010, die am Donnerstag, 10. Juni erscheint. Themen sind unter anderem die Diskussionen über die Qualität des „Spiegel" und das Verhältnis der Chefredakteure untereinander, die Auflage in Zeiten der Krise, die Digitalstrategie des Hauses - und die Rolle des ehemaligen „Stern"-Chefredakteurs Michael Jürgs als „Spiegel"-Berater.
Doch nicht alles läuft wie geplant: Die für 2009 angekündigte zweite (Test-) Ausgabe des Zeitgeschichte-Magazins „Eines Tages" war nicht erschienen - und wird es vorerst wohl auch nicht. Das Projekt habe man „zurückgestellt", so Müller von Blumencron knapp. Ob und wann er es wieder aus der Schublade holt - unklar. rp
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