01.02.2010
Schadenersatz für Pin-Group-Pleite: Axel Springer prüft Klage gegen Regierung
Axel Springer hat das Fiasko mit der Pin Group noch nicht überwunden. Der Medienkonzern will die Bundesregierung wegen der unrechtmäßigen Einführung des Mindestlohns in der Postbranche auf Schadenersatz verklagen. Dies bestätigt Unternehmenssprecherin Edda Fels auf Anfrage von HORIZONT.NET. Ende vergangener Woche hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig den Mindestlohn wegen eines Verfahrensfehlers für unrechts erklärt.
"Wir werden mit ganzer Entschiedenheit die Interessen des Unternehmens Axel Springer und seiner Aktionäre wahren und prüfen juristische Schritte", zitiert das Nachrichtenmagazin "Spiegel" Springer-Sprecherin Fels. Die Einführung des Postmindestlohns sei nicht nur rechtswidrig, die Umstände und Hintergründe seiner Einführung seien ein "Skandal erster Güte", lässt der Medienkonzern verlauten.
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